Danke für den Einsatz in der Sturmnacht

 

Übach-Palenberg, 13.02.2020.

Schaut man in die Vergangenheit: schwere Erdbeben in Haiti und Chile, große Überschwemmungen in China und Pakistan, aber auch die jüngsten verheerenden Waldbrände in Australien zeigen mehr als deutlich, dass die Naturkatastrophen von Jahr zu Jahr zunehmen. Sicherlich könnte man jetzt sagen, dass diese weit entfernt von Deutschland oder unserer Stadt passiert. Doch gerade das letzte Sturmtief „Sabine“, das über Deutschland und somit auch über Übach-Palenberg hinweggezogen ist, zeigt, dass starke Unwetter keine Landesgrenzen kennen und auch nicht nur in der Ferne passieren. Ein weiteres Beispiel ist der Sturm, der uns Anfang 2019 in Übach-Palenberg in Atem gehalten hat.

Sowohl wie vor einem Jahr, wie auch vor ein paar Tagen konnten wir uns auf die Freiwillige Feuerwehr sowie den Technischen Betrieb verlassen. Dank ihrem selbstlosen Einsatz konnte erheblicher Schaden von unserer Stadt abgewendet werden. Darüber hinaus ist das Gefühl, dass es Menschen gibt, die im Notfall ihr eigenes Leben riskieren, um das der Übach-Palenberger Bürgerinnen und Bürger zu schützen unbezahlbar.

Egal ob Feuer, Hochwasser, Unfälle oder Sturm die Mitgliederinnen und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr lassen alles stehen und liegen, um innerhalb von wenigen Minuten auszurücken. Dies ist nicht selbstverständlich. Hierfür gilt ihnen ein ganz besonderer Dank.

Vor allem bei Großereignissen wie beispielsweise das Sturmtief „Sabine“ kann die Freiwillige Feuerwehr nicht an allen Orten gleichzeitig sein und deshalb werden sie in Teilen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vom Technischen Betrieb unterstützt. Trotz Feierabend stehen sie ohne zu zögern zur Stelle. Auch hierfür ein großes Dankeschön.

Solange diese Zusammenarbeit so reibungslos funktioniert, brauchen wir uns in Übach-Palenberg um den Schutz bei Katastrophen jeglicher Art keine Sorgen machen.

Natürlich hat es Naturkatastrophen schon immer gegeben und wird es weiterhin geben. Aber es ist auffällig, dass sie an Anzahl und Heftigkeit zunehmen. Die Experten gehen davon aus, dass einige gefährliche Wetterlagen auf den Klimawandel zurückgehen, der wiederum zumindest zum Teil von uns Menschen verursacht ist.

Glücklicherweise ist vielen bewusst, dass wir keine zweite Erde als Ausweichlösung haben und aus diesem Grund unsere schöne Erde erhalten müssen. Deshalb findet nicht nur ein Umdenken statt, sondern es wurden auch schon Maßnahmen zum Umweltschutz eingeleitet.

Letztendlich sind es wir Menschen, die dafür verantwortlich sind, wie es auf unserer Erde aussieht und wie es um ihre Lebensbedingungen bestellt ist. Diese Verantwortung wollen und müssen wir annehmen. Denn wir möchten unseren Kindern und Enkeln eine bewohnbare, eine lebenswerte Welt hinterlassen, wir möchten Mutter Erde bewahren.