24. Café-Konzert

 

Abgesehen von ein, zwei gemeinsamen Auftritten mit Gastvereinen gibt es nur eine feste Regel bei den inzwischen zur Institution gewachsenen Café-Konzerten des Trommler- und Pfeiferkorps Übach-Palenberg: Aufgetreten wird zu diesem Höhepunkt im Vereinskalender zumindest im Alleingang nicht. Denn hinter den Kulissen gibt es für die Mitglieder des umtriebigen Vereins genug zu tun, und das konnten die Gäste bei der inzwischen 24. Auflage in der bestens besuchten ehemaligen Lohnhalle des Carolus-Magnus-Centrums (CMC) selbst erleben.

 

Ein auch stimmlich eindrucksvolles Bild hinterließ der Gastchor „Euregio Fortissimo“ beim jüngsten Café-Konzert in Übach-Palenberg.

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Denn dort war es nicht nur mollig warm, sondern auch schön voll. Bis zur eigens aufgebauten Tischreihe für das leibliche Wohl reichte die Schar derer, die dieses Mal dabei sein wollten. Und da ließen sich der Vorsitzende Manfred Weinmann und die Seinen auch nicht lumpen, sondern stellten ein abwechslungsreiches Programm der Sonderklasse auf die eigens in der Halle aufgebaute Bühne. 

Ein volles Haus und begeisterte Besucher beim inzwischen 24. Café-Konzert des Trommler- und Pfeiferkorps Übach-Palenberg.

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Die Spielleute des Trommler- und Spielvereins Baesweiler hatten da als „Eisbrecher“ eines auch musikalisch ausgesprochen vielseitigen Nachmittags fast schon leichtes Spiel, richtig Stimmung in die „Bude“ zu bringen. Das freute auch Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch, der nicht nur zu Gast war, sondern sich über die Bereitschaft der Aktiven freute, ganz getreu dem ewigen Spielmannsmotto „In Freud‘ und Leid zum Spiel bereit“, die Menschen mit selbstgemachter Musik zu begeistern. Die Gäste aus dem nahen Baesweiler unter Leitung von Jürgen Opitz brachten da schon ein tolles Repertoire mit. Nach den an Trommler und Pfeifer gewöhnten Ohren, durften auch die Freunde des Chorgesangs sich auf einen besonderen Beitrag freuen. Denn die Herren vom Männerchor „Euregio Fortissimo“ mit Sängern aus vier Nationen brachten Musik aus Slowenien, Mazedonien, Russland und Deutschland zu Gehör.

Auf Jubel und Spaß durften sich auch die Performer des nächsten Programmpunkts freuen. Denn die Square-Dance-Gruppe „Silverwings“ aus Heinsberg brachte mit ihren „Callern“, also den Leuten, die mit flotter Zunge und dem passenden Rhythmus die nächsten Tanzschritte ansagen, richtig Leben auf die Bühne. Da mochten die Damen und Herren vom befreundeten „Fluit- en Tamboerkorps Musica Limburg“ aus dem benachbarten Kerkrade/NL stimmungsmäßig natürlich nicht nachstehen, und setzten klanglich noch das Sahnehäubchen oben drauf. Mit der Erfahrung ihres Leiters Roger Balter und den Spielleuten, die sich vor der Fusion im Juni 2018 schon bei den Vorgängervereinen St. Hubertus Haanrade und Wilhelmina Kerkrade als Könner ihres Fachs bewiesen, legten die Niederländer eine beeindruckende Performance hin. Und während sich die Gäste fragten, was nach dieser Performance noch kommen sollte, standen die Gastgeber gemeinsam mit den Spielleuten aus Niederheid auf der Bühne und ließen zumindest für ihre Stücke im Gesamtspiel unter Leitung von Alfred Krieger einmal kurz die organisatorischen Dinge zugunsten der tollen Musik liegen.

Da blieb am Ende eines langen musikalischen Nachmittags nur die Erkenntnis, dass es auch zur Jubiläumsauflage weitergehen wird mit der Konzertreihe. „Durch Ihren Besuch ermuntern Sie uns zum Weitermachen und ich gehe davon aus, dass es im nächsten Jahr eine 25. Auflage unserer Serie geben wird“, schloss Manfred Weinmann unter dem Applaus der Besucher.

 

 

Die Tänzerinnen und Tänzer der Square-Dance-Gruppe „Silverwings“ aus Heinsberg gaben auf der Bühne im CMC richtig Gas.

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