Neujahrskonzert des Übacher Gesangvereins 1848

 

Volles Haus beim traditionellen Neujahrskonzert im AWO Carolus-Seniorenzentrum.

 
Die Herren vom Übacher Gesangverein 1848 eröffneten das 170. Jahr ihres Bestehens mit dem traditionellen Neujahrskonzert im Carolus-Seniorenzentrum in Übach-Palenberg.
Foto: Dirk Weidner/AWO
 
Bei windigem Wetter meldete das Carolus-Seniorenzentrum (CSZ) der Arbeiterwohlfahrt in Übach am ersten Wochenende im neuen Jahr ein volles Haus. Grund dafür war einmal mehr das Gastspiel des Übacher Gesangvereins 1848, der seit der Eröffnung der Einrichtung im September 2004 alljährlich seinen Veranstaltungsreigen mit dem beliebten Neujahrskonzert in Gang setzt.

Mit der Hymne „Come together“ des Sängerbundes Nordrhein-Westfalen in der Satzbearbeitung von Michael Schmoll startete der Männerchor in das 170. Vereinsjahr. Zum wiederholten Mal durften sich Heimbewohner und Gäste - unter ihnen der stellvertretende AWO-Kreisvorsitzende Josef Krawanja - bei Kaffee und Kuchen an den Gesängen erfreuen. Nach der Begrüßung durch Dirk Weidner vom sozialen Dienst der Einrichtung und des ÜGV-Vorsitzenden Hans-Josef Bröhl stellte die leistungsstarke Sängerschar ihr Können unter Beweis. Unter der Leitung von Wilfried Hirche präsentierte der vokale Klangkörper einen bunten Melodienstrauß festlicher und fröhlicher Lieder. Der Bogen im vom Chorleiter zusammengestellten Programm war weit gespannt: Weihnachtliche Chorsätze waren ebenso zu hören wie nationale und internationale Volksweisen. So waren unter anderem Kompositionen von Michael Schmoll, Wilhelm Heinrichs, Wolfgang Lüderitz, Coradin Kreutzer, Franz Schubert, Arnold Kempkens, Santiano, Friedrich Silcher und den Bläck Fööss dabei. Nach dem musikalischen Auftakt mit der Hymne „Come together“ schwenkte der Chor mit den drei Liedern „Gloria in excelsis Deo“ von Wilhelm Heinrichs, dem „Trommellied“ von Wolfgang Lüderitz und „Hört, es klingt vom Himmelszelt“ von Pasquale Thibaut zum just vergangenen Weihnachtsfest zurück. Weiter ging es danach mit „Festhymne“ von Karl-Heinz Weber-Müllenbach, „Schäfers Sonntagslied“ von Conradin Kreutzer, „La Pastorella“ von Franz Schubert und mit dem kroatischen Volkslied „Marina“ von Arnold Kempkens. Nach der halbstündigen Stärkungspause setzten die Sänger ihr Repertoire mit dem Lied „Sehnsucht“ von Gus Anton fort. Es folgte „Heijoho, Santiano“ von Otto Groll. Mit dem Zyklus „Schifferlied“, „Wenn alle Brünnlein fließen“, „Frisch gesungen“, „Loreley“ präsentierten die Aktiven etliche Kompositionen von Friedrich Silcher, die ganz den Geschmack der älteren Generation trafen.

Die internationale Folklore „Diridonda“ von Arnold Kempkens und „Amazing grace“ von Otto Ruthenberg bildeten den offiziellen Schlusspunkt der Darbietungen. Nach dem überwältigenden Applaus traf die Sängerschar auch eine Zugabe nicht unvorbereitet: „In unserm Veedel“ von den Bläck Fööss stellte den Schlusspunkt und das Ende der Veranstaltung dar.