Kurze Präsentationen machten die Gymnasiasten zu Experten ihres Themas

 

SPE am CMG: Das klingt ein wenig technisch, und gar nicht so schön schulromantisch. Dabei steckt dahinter neben dem Kürzel des Carolus-Magnus-Gymnasiums (CMG), nur die englische Abkürzung für „Short Presentations by Experts“ (SPE).

 

Am Ende gab es für die erfolgreichen Präsentatoren natürlich eine offizielle Urkunde zur Teilnahme an den SPE am Carolus-Magnus-Gymnasium.

Foto: Stadt

Vor vier Jahren ist die Schule damit gestartet, dass sich Freiwillige eine Facharbeit noch einmal vornehmen, sie zum Vortrag umarbeiten, und damit einen Präsentationsnachmittag bereichern. Den gab es nun kurz nach Start des frischen Schuljahres.

Und schon vor dem Beginn gab es für die 21 Schüler der Jahrgangsstufe Q2 dicke Vorschusslorbeeren. „Wir haben die Veranstaltung aus der Taufe gehoben, weil wir so tolle Schüler haben“, sagte Lehrerin Sandra Terodde unter dem Beifall ihrer Kolleginnen Petra Owczarski und Ileana Frings. Und damit die beiden Vortragsblöcke, die sich die ebenfalls freiwillig in ihrer Freizeit anwesenden Schüler und Gäste in knapp drei Stunden ansehen konnten, auch den gebührenden Rahmen hatten, legte Shenja Friedrich mit einer klangvollen Begrüßung im besten Star-Wars-Stil an der Klarinette los. Danach war es an den Beiträgen, die Menschen für sich zu begeistern. Dass dabei ein wirklich großes Spektrum abgedeckt wurde, lässt sich schon an der Vielzahl der Fächer ablesen: Deutsch, Englisch, Latein, Kunst, Physik, Pädagogik, Informatik, Chemie, Mathematik, Politik und Biologie wurden durch die über die Facharbeit zu Experten auf ihren jeweiligen Gebieten herangereiften Schüler präsentiert.

Bei Lara Lübke ging es beispielsweise um das Symbol des Spiegels im Märchen, exemplarisch aufgezeigt anhand der Märchen „Die Schneekönigin“ und „Schneewittchen“. Verschiedene Wege der Herleitung der Euler’schen Zahl gab es mit Laura Marconi, während Aimée-Femke Voigt auf die Suche nach der Geschlechtsdefinition bei Sportlerinnen in den Olympischen Spielen ging. Ebenfalls sportiv ging Tasmin Heger das Thema an, hier ging es offiziell um die „Überprüfung der Unabhängigkeit der Fallzeit und Geschwindigkeit von der Masse bei Judoka mit Hilfe von Videoanalyse“. Timon Engelen baute da lieber auf eine Java-basierte Android Applikation und Jannik Wehler näherte sich in Englisch dem Thema Trump.

Kurzweilig, informativ, gut präsentiert und unterhaltsam waren die Vorträge in jedem Fall. Und am Ende durften sich Lea Altdorf, Christian Dahlmanns, Max André Damisi, Gamze Deliktas, Timon Engelen, Jacob Eßer, Shenja Friedrich, Laura Maria Garcia Perez, Pia Graf, Tasmin Heger, Tanja Hornig, Lara Lübke, Laura Marconi, Jonas Meinert, Du Kim Nguyen, Aileen Schmitz, Svenja Seifert, Sophie Ariane Staudt, Aimée-Femke Voigt und Jannik Wehler über eine sehr erfolgreiche Teilnahme freuen und sich als echte Experten ihres Fachgebietes fühlen.

Shenja Friedrich übernahm per Klarinette den musikalischen Einstieg in die Vortragsreihe.

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