Bei der 13. Mega-Gaudi brauchte es vier Schläge auf das erste Fass

 

Bürgermeistern wird ja Vieles nachgesagt, dass sie sich aber gerne die Dinge aus der Hand nehmen lassen, gehört meistens nicht dazu. Nicht so bei Übach-Palenbergs Verwaltungschef Wolfgang Jungnitsch, der die Ehre, das erste Fass beim nun gestarteten Oktoberfest anzuschlagen, gerne an seinen Geilenkirchener Amtskollegen Georg Schmitz weiterreichte. „Das hatten wir letztes Jahr so abgemacht“, kommentierte Jungnitsch.

 
Vier große und ein paar kleinere Schläge brauchte Geilenkirchens Bürgermeister Georg Schmitz, bis der Zapfhahn seine Aufgabe erfüllen konnte.
Foto: Stadt

„Schorsch“ brauchte dann vier Schläge, bis der Hahn so fest saß, dass die Offiziellen das erste kühle Blonde in die von Festwirt Albert Spiertz bereitgestellten Maßkrüge zapfen konnten.
 
Die danach offiziell gestartete Mega-Gaudi hielt dann auch bei der 13. Auflage, was sie versprach: So startete das Oktoberfest in Übach-Palenberg am Freitagabend mit gigantischer Stimmung und hervorragendem Besuch.
 
Übrigens sind die vier Schläge von Georg Schmitz im internen Bürgermeister-Ranking nicht gerade ein Spitzenplatz: So brauchte Schirmherr Wolfgang Jungnitsch beim letzten Mal drei Schlägen Amtskollege Raymond Vlecken aus Landgraaf/NL hatte es im Jahr zuvor in zwei Zügen geschafft.
 
Die Gäste hatten sich nicht nur größtenteils die beste Oktoberfestgarderobe mit feschen Dirndln und zünftigen Krachledernen angelegt, sie tanzten schon nach kurzer Zeit zur unwiderstehlich guten Musik der „Reichenkirchner“, die als Top-Band vom Münchner Oktoberfest auch in Übach-Palenberg seit zwölf Jahren den Nerv für Party pur immer wieder treffen. Da war von Blasmusik bis Pop und Rock alles dabei, was Laune machte.
 

Volles Musikprogramm aus allen Kanälen gab es natürlich mit der Top-Band „d’Reichenkirchner“.
Foto: Stadt 
 
Mit der urigen „Wies’n“-Bar, der passenden Verpflegung mit bayrischen Schmankerln, der tollen Dekoration und dem original bayrischen Bier das Gesamtpaket einfach stimmte, durften die Gäste bis Mitternacht richtig durchfeiern. Dazu passte die Anmerkung von Landrat Stephan Pusch, der meinte, dass die Rheinländer auch in Sachen Oktoberfest immer das Beste mitnehmen und in ihre Kultur übernehmen.