„Kölsche Nacht“, die zweite: eine gelungene Neuauflage mit Lust auf Mehr

 

Zweite Auflagen sind ja immer so eine Sache: Entweder es funktioniert, und die Sache klappt sogar besser als bei der Premiere, oder es geht in die sprichwörtliche Hose. Wer in die Gesichter von Wolfgang Dressel und Josef Switalla vom Festausschuss Übach-Palenberger Karnevalsvereine blickte, wusste aber schon recht früh Bescheid, dass auch die zweite Auflage der „Kölschen Nacht“ ein Volltreffer war.

 

Ansteckende Partylaune verbreiteten auch Wolfgang Dressel (l.) und Josef Switalla vom Festausschuss Übach-Palenberger Karnevalsvereine, der die zweite „Kölsche Nacht“ in Übach-Palenberg ausrichtete.
Foto: Stadt

„Es passt alles“, so Switalla, „wir sind wirklich zufrieden“. Dabei dürfte die Mission, die im letzten Jahr erstmals ausgerichtete Feier-Nacht außerhalb der Session zu toppen, nicht einfach gewesen sein. „Es hat aber funktioniert“, so Wolfgang Dressel.

Dass Karnevalisten auch außerhalb der „Fünften Jahreszeit“ gerne mal feiern, kam den Vertretern des Festausschusses Übach-Palenberger Karnevalsvereine natürlich zugute. So dürften es wohl tausende Gäste gewesen sein, die sich am Samstagabend auf den Weg zum Riesenfestzelt an der Borsigstraße machten, um ausgiebig zu tanzen.

„Ganz oder gar nicht“, kommentierte Josef Switalla vom Festausschussvorstand die Auswahl der Bands. Mit den auch überregional bestens bekannten „Räubern“, „Paveier“, „Die Filue“ und der Band „Domstürmer“ war das Line-Up schon auf dem Papier aller Ehren wert. „Die Ankündigung der Bands sorgte schon sehr früh dafür, dass wir nur noch Restkarten anbieten konnten“, so Wolfgang Dressel. Im Umkehrschluss brachte das deutliche Entspannung auf die Gesichter der Offiziellen, die sich im Vorfeld bei einem Feier-Abend dieses Ausmaßes doch ein paar Sorgen machten. So war es fast schon egal, welche der absoluten Top-Bands des Abends auf dem Podium an zentraler Stelle im Festzelt die Ehre gab: die Gäste feierten im proppevollen Partyzelt, was das Zeug hielt.


Zu den Bands des Abends gehörten ohne Zweifel die „Domstürmer“ mit ihrer gnadenlos guten Show.
Foto: Stadt

Mittendrin statt nur dabei waren natürlich viele KGs mit ihren Mitgliedern. Die Musik war dabei eine bunte Mischung aus den Klassikern des kölschen Karnevals und aktueller deutschsprachiger Pop- und Rockmusik, die den Abend so richtig rund machte.

In jedem Fall waren die Veranstalter schon zu Beginn der Feier ganz vorne mit dabei, und zogen am Ende, als DJ Thomas Bögel zum Ende und zwischen den live eingespielten Klängen nochmal an die Plattenteller durfte, eine sehr positive Bilanz. Schließlich bewies das ausgesprochen feiertaugliche Publikum in der ehemaligen Bergbaugemeinde, dass es den Wechsel zwischen den Festen so nahm, wie es gerade passt. Wolfgang Dressel und Josef Switalla waren sich übrigens schon am Abend selbst sicher, dass auch die dritte Auflage kommen wird. „Ganz sicher“, sagte Wolfgang Dressel mit einem fast kreisrunden Lachen im Gesicht.