Schwester M. Hyacintha feierte im St. Stephanus Seniorenzentrum ihren 100. Geburtstag
Als sie 1910 in Bochum geboren wurde, war Deutschland noch ein Kaiserreich. An die harten und entbehrungsreichen Jahre nach dem Ersten Weltkrieg kann sich Schwester M. Hyacintha, die jüngst ihren 100. Geburtstag feierte, noch gut erinnern.
Noch vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, nämlich im Jahre 1938, trat sie in den Orden der Franziskanerinnen von der Hl. Familie in Mayen ein. Heute kann sie auf ein erfülltes Ordensleben von 72 Jahren zurückschauen. Die längste war auch die schönste Station: Gut 30 Jahre arbeitete Schwester M. Hyacintha im Krankenhaus der Mayener Franziskanerinnen in Düsseldorf und weiß aus dieser Zeit noch heute viel zu erzählen.
Seit wenigen Tagen lebt die zierliche Ordensschwester nun im St. Stephanus Seniorenzentrum in Polch. Hier verbringen einige Mayener Franziskanerinnen ihren Ruhestand. Auch wenn die körperlichen Kräfte mittlerweile etwas nachlassen, so ist Schwester M. Hyacintha geistig doch absolut fit. Viele Menschen, darunter auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Maifeld Maximilian Mumm und der Polcher Stadtbürgermeister Günter Schnitzler, gratulieren ihr. Dass so viele Menschen gekommen waren, um mit ihr diesen Geburtstag zu feiern, freute die 100-Jährige sehr.
