Protokoll des 2. Treffens des Lokalen Bündnisses für Familie in Übach-Palenberg

 

18.03.2009, städtisches Mehrgenerationenhaus, 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr

Zum  2. Treffen der Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“ in Übach-Palenberg kamen etwa 45 Vertreter aus Politik, Verwaltung, Kirche, Kindergärten, Wohlfahrtsverbänden und Vereinen zusammen, um über die Themen „Familienatlas“ und „Finanzielle Ermäßigungen für Kinder, Jugendliche, Eltern, Senioren“ zu diskutieren.

Nach der Begrüßung durch Bündniskoordinator Volkhard Dörr bildeten sich drei Arbeitsgruppen, die in etwa 45 Minuten Ergebnisse erarbeiteten und nach einer kurzen Pause vortrugen. Die Pause war auch dazu gedacht, die Fragebögen „Zukunftsausblick“ auszufüllen, die in den Arbeitsgruppen verteilt wurden. Da die meisten Teilnehmer jedoch mehr Zeit zum Ausfüllen der Fragebögen wünschten, wurde vereinbart, dass die Fragebögen mit nach Hause genommen und später ausgefüllt an den Bündniskoordinator zurückgegeben werden.

Die Arbeitsgruppen vereinbarten weitere Treffen, um ihre Arbeit fortzuführen.

Hier die Ergebnisse der Arbeitsgruppen:

Arbeitsgruppe Familienatlas 1 (Gruppenraum des Jugendzentrums):

  • Was gehört in einen Familienatlas? Alle Informationen, die für Familien interessant sind: Spanne von der Schwangerschaft bis zum Seniorenalter. 
    Beispiele: Gesundheit, Soziales, Öffentlicher Nahverkehr
  • Broschüre für jeden Haushalt. Hoher Kostenfaktor, evtl. zu umfangreich, um für den Nutzer noch interessant zu sein
  • Komplexität könnte Verwirrung beim Nutzer hervorrufen, daher ist eine klare Struktur wichtig, evtl. mehrere Broschüren für verschiedene Bereiche, um zu verhindern, dass die Broschüre zu dick wird.
  • alternative Idee: Familienatlas an zentralen Stellen hinterlegen: Kindergärten, Schulen, Vereine, öffentliche Einrichtungen. Mehr Beratungsarbeit, zu der die beteiligten Stellen bereit sein müssen. LOGO soll deutlich machen, wer beteiligt ist.
  • Problem: Welche Stellen werden in den Atlas aufgenommen? Wie umfangreich (nur Kontaktdaten, Basisprogramm, Hinweise auf weitere Aktivitäten, Homepage angeben)? Wer überprüft, welche Stellen aufgenommen werden „dürfen“?
  • Veröffentlichung auf der städtischen Homepage wäre optimal, da diese sich an alle Übach-Palenberger Bürger wendet und die Infos des Familienatlas für jedermann interessant sind. Die Stadt gewinnt Vorteile aus der Veröffentlichung der Daten, die von der Arbeitsgruppe zusammengetragen werden, der „Gewinn“ für die einzelne beteiligte Einrichtung hat eher weniger Bedeutung.

Nächstes Treffen: 06.Mai 2009, 19.00 Uhr, städt. Jugendzentrum

Vorgehen bis zum nächsten Treffen: Sammeln von Informationen und Broschüren, die es bereits im Stadtgebiet (Bsp. Rappelkiste ev. Kirche, Leitfaden d. Familienzentren, städt. Broschüren) oder anderswo (Bsp. Familienatlas Kreis Siegen-Wittgenstein, Zeitschrift in Aachen) gibt.

Fragen an die Stadt:

  1. Kann mit personeller Unterstützung zwecks Einpflege auf städt. Homepage gerechnet werden?
  2. Übernahme der Druckkosten?

Nachtrag: Vorschlag der zweiten Gruppen, die dieses Thema bearbeitet hat, sich am gleichen Termin gemeinsam mit der ersten Gruppe im Jugendzentrum zu treffen, um die Sichtung der Informationen evtl. als Basis für weitere Kleingruppenarbeit zu nutzen. Dies müsste allerdings mit den Teilnehmern der zweiten Gruppe noch geklärt werden.


Arbeitsgruppe Familienatlas 2 (Spielothek des Jugendzentrums):

Der Familienatlas soll Rubriken für Kinder und Jugendliche, Senioren, Familien u. Eltern enthalten, die mit unterschiedlichen Farben in einem Register gekennzeichnet werden sollen.

  • Inhalte: alle Kinder/ Jugendeinrichtungen, Senioreneinrichtungen (Tagesstätten und  Pflege), Schulen und Kindergärten
  • Telefonnummern: Notrufe, Ärzte, Giftzentrale 
  • Hilfseinrichtungen: z.B. Erziehungsberatung, Sozialpädagogische Familienhilfe,  Krabbelgruppen, Suchtberatung....
  • Oma, Opa Dienst
  • Tagesmütter
  • Betreuungen
  • Alleinerziehenden-Treffpunkte
  • Vereine
  • Ferienaktivitäten
  • Veranstaltungen: bekannte Adressen z.B. Kulturverein, http://www.rockampool/
  • Ergänzungsblätter in den entsprechenden Rubriken-Farben
  • Blatt für Änderungsmitteilung
  • Stichwortverzeichnis
  • Verteilung: erstmalig an alle Haushalte, später nur an Neuzugänge
  • Broschüre soll in DIN A5 aufgelegt werden, im Internet erscheinen, bebildert sein 
  • Bezahlung durch Sponsoren ermöglichen
  • Aus anderen Städten und Übach-Palenberg Broschüren zusammentragen, Angebote des Kreises, Terminfibel

Treffen für die nächste Zusammenkunft: vor den Sommerferien
 

Arbeitsgruppe Finanzielle Ermäßigungen (Seniorenzentrum):

  • Familienpass: Ermäßigung im Einzelhandel in Übach-Palenberg (alle Gewerbetreibenden), Gewerbeverein anschreiben
  • Definition Familienpass
  • Gestaltung Familienpass in Kreditkartenform
  • Weitere Ideen für Ermäßigungen :
  • „Pamperstonne“
  • Gebühren für kulturelle Veranstaltungen und sonstige Gebühren
  • Hallenbad: Ermäßigung für Studenten, Azubis und Rentner
  • Übersicht seitens der Stadt: was gibt es bereits an familienfreundlichen Veranstaltungen und Möglichkeiten
  • Zusätzliche Rabatte etc. für neu zugezogene Familien
  • Begrüßungskultur für neu zugezogene Familien

 


Ende des Protokolls