Radfahren im Wurmtal

Radfahren und Radwandern gewinnt als ökologisch und volkswirtschaftlich sinnvolle Alternative zum motorisierten Freizeitverkehr durch die ständig wachsende Freizeit des Einzelnen immer mehr an Bedeutung. Wer in die Pedale tritt, hat mehr vom Leben. Es ist der Naturgenuss, das intensive Erleben der Landschaft, das dem Radfahren solch besonderen Reiz verleiht und zu einem Mehr an Lebensqualität verhilft. Das Er-Fahren unserer Landschaft beiderseits der Wurm mit vielen bekannten oder auch noch unbekannten touristischen Attraktionen macht Freude.

Radfahrer vor Hinweisschildern des Knotensystems

Das in den Niederlanden so beliebte und längst etablierte Knotenpunktsystem baut Grenzhindernisse für den Radfahrer ab und bringt die Menschen beiderseits der Wurm einander näher. Erstmalig auf deutscher Seite und natürlich auf niederländischer Seite kann man von Knotenpunkt zu Knotenpunkt innerhalb der vier Städte fahren und dabei vieles neu entdecken. Die Städte Kerkrade, Herzogenrath, Landgraaf und Übach-Palenberg sind nun durch dieses neue Radwegenetz miteinander verbunden und damit zusammengerückt.

Insgesamt wurden 130 km Radwege mit vielen landschaftlichen oder kultur-historischen Attraktionen miteinander verbunden. An verschiedensten Stellen besteht auch die Möglichkeit in weitere Radwegenetze zu wechseln.

Eine Fahrradtour rund um Übach-Palenberg ist dabei geeignet, einen Eindruck vom Knotenpunktsystem zu erhalten und dabei gleichzeitig die räumliche Dimention dieser Stadt zu erfahren. (Hier die Schilderung einer Fahrradtour "Rund um Übach-Palenberg")

Eine Begleitbroschüre mit der Tourenkarte unter dem Titel "Rad-Erholung Wurmtal" kann man bei der hiesigen Stadtverwaltung, Servicestelle, oder im Buchhandel unter der ISBN Nr. 3-9807999-0-5 zum Preis von 4,50 € käuflich erwerben.

Die Broschüre läßt kaum Wünsche offen und liefert Ihnen Ideen für interessante Radtouren. Diese führen überwiegend über verkehrsarme befestigte Wirtschaftswege. Hier haben Sie Zeit zum Entspannen und können dabei die Natur und die Geschichte unserer Region per Rad zu entdecken.

Kinder mit dem Fahrrad auf dem Weg entlang der Wurm.
Abb.: Kinder mit dem Fahrrad auf dem Weg entlang der Wurm. Foto: Stadt

Die Handhabung des Knotenpunktnetzes ist denkbar einfach:

Sie planen Ihre Route anhand der Begleitbroschüre und der Knotenpunktkarte zu Hause. Dabei notieren Sie sich den Anfangspunkt und die Reihenfolge der Knotenpunkte, die an Ihrer Route liegen. Die auf der Strecke in regelmäßigen Abständen angebrachten Zwischenwegweiser führen Sie zu den nächsten Knotenpunkten. Am Ende finden Sie wieder zu Ihrem Anfangspunkt automatisch zurück.

Übrigens: Radlerfreundliche Gastronomie sorgt an vielen landschaftlich reizvollen Routen für das leibliche Wohl und die entsprechende Stärkung.

Die Stadt Übach-Palenberg wünscht Ihnen, dass Sie immer häufiger Ihr Auto stehen lassen, sich aufs Rad schwingen und dabei einen schönen Urlaubstag, mit möglichst vielen schönen Eindrücken in unserer Region verbringen.

Fahrradboxen am Bahnhof

Das Fahrrad spielt aber nicht nur in der Freizeit eine Rolle. Viele nutzen es als umweltfreundliches Verkehrsmittel für den Weg zur Schule bzw. Arbeitsstelle. Am Bahnhof hat die Stadt Übach-Palenberg aus diesem Grunde Fahrradboxen bereitgestellt (auf der Ost- und der Westseite des Bahnhofes), die ein sicheres Unterstellen des Fahrrades während einer längeren Abwesenheit ermöglichen. Hier haben also kombinierte Fahrrad/Bahn- bzw. Busbenutzer eine gute Möglichkeit, ihr Vehikel am Bahnhof sicher unterzubringen, um dann auf Bus oder Bahn umzusteigen.

Informationen bzw. Vermietungen dieser Fahrradboxen betreut das Bürgerbüro der Stadt Übach-Palenberg, Tel.: 02451-979-300. Informell sei hier gesagt, dass der Jahresmietpreis 40,90 Euro beträgt, die Monatsmiete 5,-- Euro (Kaution: 25 Euro).

Fahrradboxen am Bahnhof ermöglichen eine gute Kombination eines Weges zwischen Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln.
Abb.: Fahrradboxen am Bahnhof ermöglichen eine gute Kombination eines Weges zwischen Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln. Foto: Stadt