Nach 30 Jahren gab es den Wechsel an der Spitze

 

Ein lange Ära geht zu Ende. Nach 30 Jahren hat Willi Lukas-Nülle sein Amt an seinen Nachfolger übergeben.

 

Stellvertretende Vorsitzende Annemie Catrimbski, Beisitzer Josef Nacken, der ehemalige Vorsitzende und neue Beisitzer Willi Lukas-Nülle, der ehemalige Vorsitzende Heinz Peters, Schriftführerin Anne Wendrich, Geschäftsführer Ferdi Esser und der neue Vorsitzende Werner Velten (v.l.) stehen für den Verein der Schwerhörigen und Ertaubten zusammen.
Foto: Stadt

Sichtlich erleichtert zeigte sich Willi Lukas-Nülle bei der Versammlung des Vereins der Schwerhörigen und Ertaubten in Übach-Palenberg und Umgebung. Die Erleichterung kam sicher nicht, weil er sein Amt als Vorsitzender und Motor des Vereins nach 30 Jahren an Nachfolger Werner Velten abgab. Sondern vielmehr, weil er weiß, dass es mit dem Verein gut weitergeht.

Gleichzeitig ging auch sein langjähriger Stellvertreter Heinz Peters, der nach 26 Jahren im Amt nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung stand. Josef Nacken kam die ehrenvolle Aufgabe zu, die beiden in ihren wohlverdienten Ruhestand im Vereinsleben zu schicken, und neben einem Präsentkorb für jeden der langjährigen Vorsitzenden, gab es auch viel Lob.

„Es war viel Arbeit und viel Stress, aber wir haben auch viele schöne Stunden erlebt“, lobte Nacken, der in die Auszeichnung für Willi Lukas-Nülle ausdrücklich auch dessen Frau Therese mit einschloss. Dass der ehemalige Vorsitzende bei der Versammlung gleich auch zum Ehrenvorsitzenden gewählt wurde, war dabei mehr als nur eine Ehrensache.

Bei den Neuwahlen fand der neue Vorsitzende Werner Velten mit Annemie Catrimbski eine Stellvertreterin, als Geschäftsführer und Hauptkassierer steht weiterhin Ferdi Esser zur Verfügung, Schriftführerin bleibt Anne Wendrich und die zwei Beisitzer sind Josef Nacken und Will Lukas-Nülle. Denn auch wenn er eigentlich nicht mehr so im Vorstand mitarbeiten will, kann er doch so ganz die Finger nicht davon lassen.