Presseinformation zu neuen gesellschaftsrechtlichen Beteiligungen der Stadt Übach-Palenberg

 

Ratsbeschluss zur Beteiligung an der Stadtwerke Übach-Palenberg GmbH und an der enwor – energie & wasser vor ort GmbH

Der Rat der Stadt Übach-Palenberg hat in seiner Sitzung am 27. Oktober 2016 einer Beteiligung an der Stadtwerke Übach-Palenberg GmbH (Stadtwerke) in Höhe von 74,9 % zugestimmt. Des Weiteren hat der Rat der Stadt Übach-Palenberg der Übernahme eines im Rahmen einer Kapitalerhöhung geschaffenen Anteils der enwor – energie & wasser vor ort GmbH (enwor) in Höhe von 5,9 % und damit dem Beitritt zu dieser Gesellschaft zugestimmt.

Die Stadt hat im Jahre 2015 entschieden, sich zur Verbesserung der städtischen Finanzen im Bereich der Wasserversorgung mit einem strategischen Partner zu betätigen. Dies ermöglicht die Beteiligung der Stadt Übach-Palenberg an den Stadtwerken und an der enwor.

Um der Aufgabe der Versorgung des Stadtgebietes mit Wasser nachkommen zu können, werden die Wasserverteilungsanlagen nebst Endkundenverträgen von der enwor an die Stadtwerke verkauft. Die enwor wird die Stadtwerke mit Wasser beliefern und für diese die Betriebsführung übernehmen. Die Stadtwerke werden die Bürger und Gewerbebetriebe in Übach-Palenberg zukünftig mit Wasser versorgen.
Die Stadt plant mit deutlichen Gewinnen der Stadtwerke und somit einer Verbesserung des städtischen Haushaltes aufgrund der anteiligen Ausschüttungen. Ein weiteres Standbein zur Verbesserung des städtischen Haushaltes stellt die Beteiligung an der enwor dar. Auch hier plant die Stadt insbesondere aufgrund der soliden Ertragslage der enwor in der Vergangenheit zukünftig mit Ausschüttungen, die sich positiv auf den städtischen Haushalt auswirken. Insgesamt wird aufgrund der beiden Beteiligungen ein zusätzlicher Beitrag für den Ergebnishaushalt der Stadt von rd. 640 T€ im Jahr 2017 erwartet.

Gemeinsam mit weiteren positiven Effekten (bspw. bei der Gewerbesteuermehreinnahmen) geht die Stadt in den nächsten 30 Jahren von zusätzlichen Erträgen in Höhe von voraussichtlich rd. 20 Mio. € zur Verbesserung des städtischen Haushaltes aus.