Die zwölfte Mega-Gaudi startete mit drei Schlägen auf das erste Fass

 

Das Oktoberfest in Übach-Palenberg startete mit gigantischer Stimmung und hervorragendem Besuch. Und es machte klar, wo in Sachen weißblauer Feierlaune der Hammer hängt.

 

Denn im riesigen Festzelt als Epizentrum der dort eigens aufgebauten „Wies’n“ war nicht nur richtig was los. „Wir haben auch in Sachen Dekoration, Technik und Service noch eine Schippe draufgelegt“, sagte ein bestens aufgelegter Festwirt Albert Spiertz. Dass er und seine Frau nach dem gelungenen Fassanstich durch Schirmherr und Übach-Palenbergs Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch die ersten Maßkrüge des frisch gezapften Festbieres selbst verteilten war Ehrensache.
 

 Drei große und ein paar kleinere Schläge brauchte Schirmherr Wolfgang Jungnitsch, bis der Zapfhahn seine Aufgabe erfüllen konnte.
Foto: Stadt
 
Dass Wolfgang Jungnitsch mit drei Schlägen den Zapfhahn ins Fass brachte, ärgerte den Schirmherrn allerdings ein wenig, schließlich hatte sein Amtskollege Raymond Vlecken aus Landgraaf/NL im letzten Jahr das Ganze in zwei Zügen geschafft. Im Reigen der anwesenden Ersten Bürger durfte sich Geilenkirchens Georg Schmitz aber schon einmal anschauen, wie das beim Übach-Palenberger Oktoberfest so geht, schließlich ist er im nächsten Jahr am Zuge. Dennoch hatte der Hahn in diesem Jahr so seine Tücken, denn zwar saß er fest im Fass, musste aber von Wolfgang Jungnitsch mit dem Holzhammer noch feingetunt werden, bis das goldene Bier den Weg nach draußen fand. „Nach gefühlten 100 Schlägen, darf ich aber endlich ausrufen: O’zapft is‘!“. Und das war dann das endgültige Startsignal für eine bayrische Feierei, die es wieder einmal in sich hatte.
 
 Die Offiziellen mit Landgraafs Bürgermeister Raymond Vlecken, Schirmherr und Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch, dem Wirtspaar Astrid und Albert Spiertz und Geilenkirchens Bürgermeister Georg Schmitz (v.l.) stemmten natürlich auch die Krüge.
Foto: Stadt
 
Die Gäste hatten sich dabei nicht nur größtenteils die beste Oktoberfestgarderobe mit feschen Dirndln und zünftigen Krachledernen angelegt, sie tanzten schon nach kurzer Zeit zur unwiderstehlich guten Musik der „Reichenkirchner“, die als Top-Band vom Münchner Oktoberfest auch in Übach-Palenberg seit zwölf Jahren den Nerv für Party pur immer wieder treffen. Da war von Blasmusik bis Pop und Rock alles dabei, was Laune machte.
 
 Volles Musikprogramm aus allen Kanälen gab es natürlich mit der Top-Band „d’Reichenkirchner“.
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Und da mit der urigen „Wies’n“-Bar, der passenden Verpflegung mit bayrischen Schmankerln durch den Partyservice Meyer aus Teveren, der tollen Dekoration und dem original bayrischen Bier das Gesamtpaket einfach stimmte, durften die Gäste bis Mitternacht richtig durchfeiern.
 
Für ein Tänzchen fand sich immer ein geeigneter Platz.
Foto: Stadt
 
Zum Oktoberfest in Übach-Palenberg gehört neben guter Stimmung natürlich auch das passende Outfit.
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