Ein gemütlicher Markt im Herzen von Übach mit vielen Besuchern

 

Klein aber fein: das passt bestens auf den seit einigen Jahren neu gestalteten Nikolausmarkt in Übach.

 

Hier trifft man sich, hier ist es gemütlich, hier kann man auf verhältnismäßig kleinem Raum viele lokale Angebote nutzen. Begriffe wie „tausende Besucher strömten auf den Markt“ oder auch die stets gern verwendeten „Leckereien vom Glühwein bis zum deftigen Gaumenschmaus“ treffen auf den Übacher Nikolausmarkt dagegen nur begrenzt zu. Sicherlich gab es die Leckereien bei der jüngsten Auflage auch, an beinahe jeder Ecke des gemütlichen Marktes im Herzen von Übach sogar. Und viele Gäste dürften hier auch einen festen oder flüssigen Snack genossen haben. Das mit den tausenden Besuchern muss aber sicherlich um den Faktor zehn verkleinert werden, alleine schon wegen des in der Budenstadt zur Verfügung stehenden Platzes. „Trotzdem haben wir schon bei der Eröffnung richtig guten Zuspruch gehabt“, freut sich Michael Timmreck, Vorsitzender des Aktionskreises „Pro Übach“. Die Palenberger fehlen noch in der offiziellen Bezeichnung, aber auch ihnen dürfte gefallen haben, was sich dort an Angebot auftat. „Wir sind stolz darauf, alle Buden mit eigenen Kräften aus Reihen des AK bestücken zu können“, so Timmreck weiter. Und tatsächlich tat der Verzicht auf die sonst bei manchen Märkten anzutreffenden fliegenden Händler mit dem vielleicht nicht ganz so weihnachtlichen Produktangebot dem Markt in Übach sehr gut.

Überall waren liebevoll geschmückte Buden zu finden, mit zur Adventszeit passenden Angeboten oder Dienstleistungen. „Und natürlich freuen wir uns, dass wir in diesem Jahr wieder gewachsen sind“, so Timmreck weiter. Eine Steigerung auf rund 30 Buden nach dem Neustart mit neuem Konzept im vergangenen Jahr verzeichnete er. „Wir werden weiter wachsen“, blickte er in die Zukunft, auch wenn der zur Verfügung stehende Platz hier vielleicht die Pläne ein wenig einschränken dürfte. Das Konzept mit dem leicht ineinander verschlungenen Rundgang über den Markt, die Einbindung des Biergartens von Astrid und Albert Spiertz und die Präsentation der neuen Bühne, gelangen aber bestens. „Auf die neue Bühne sind wir besonders stolz“, so Michael Timmreck, denn nicht nur Sponsoren und ein AK-Mitglied selbst haben die Bühne ermöglicht und gebaut, hier präsentierte sich auch ein buntes Programm. So kamen zum Beispiel die Kinder von der Tanzschule Nina Otten zum Einsatz, trotzten den eisigen Temperaturen mit einer tollen Choreographie zu „I was made for Lovin‘ You“ von „Kiss“ und bereiteten damit den Tanzboden für viele Auftritte mehr.

 Die Bühne, in Eigenregie von einem Aktionskreismitglied gebaut, war ein richtiger Anziehungspunkt für die Besucher.

Foto: Stadt

Und natürlich zeigte sich auch der Namensgeber des Nikolausmarktes, hatte für die jüngsten Besucher noch ein paar leckere Sachen dabei. Und wenn wir gerade schon beim Genuss für die jüngste Generation sind: das neu ins Programm genommene, kleine und sehr feine Kettenkarussell drehte sich beständig mit immer neuen Passagieren.

Über immer mehr Verbreitung freute sich auch Timo Beyel. Der Mann hinter der App „Loboni“, die zum Wohle der Kunden und Anbieter Bonuspunkte im Übach-Palenberger Einzelhandel sammelt, freut sich über die gewünschte virale Verbreitung. „Wir bekommen immer mehr Resonanz, immer mehr Anbieter machen mit“, freut sich Beyel. Neu dabei sind beispielsweise die „Rockfabrik“ und der Biergarten Übach. Auf diesen Erfolg, der sich innerhalb weniger Tage einstellte, gaben Beyel und sein rühriges Team gleich mal einen aus: Zuckerwatte und Popcorn gab es, so dass am Ende für die Besucher doch noch der Begriff „Leckereien“ zählte, wenn auch auf einer etwas anderen Basis. Denn diese Süßigkeiten waren nur mit den „Loboni“-Punkten zu zahlen, nicht für Geld und gute Worte zu haben.

 

Auf den Erfolg des Nikolausmarktes in Übach stießen Vorsitzender Michael Timmreck, Oliver Janssen, Susanne Breuer-Müller und Dietmar Lind (v.l.) vom Aktionskreis „Pro Übach“ mit einem Heißgetränk an.

Foto: Stadt