Der „Milchparkour“ sorgte für richtig viel Bewegung unter den Realschülern

 

„Wenn die das schafft, schaff‘ ich das auch“, dachten sich wohl einige der Schüler, die nun am Parkour in der Turnhalle am Übacher Schulzentrum teilnahmen.

 

Gucken, klettern und springen: der „Milchparkour“ der Landesvereinigung Milch sorgte bei den Sechstklässlern der Städtischen Realschule Übach-Palenberg für Bewegungsfreude.
Foto: Stadt

Parkour, das ist normalerweise etwas, das möglichst innovativ bewegt bewältigt werden soll. Nun machte das Zirkeltraining-ähnliche Sportprogramm unter der Überschrift „Milchparkour“ an der Städtischen Realschule Halt, und sorgte bei den gut 40 Schülern der Klassen 6a und 6b für Schwung.

„Der Milchparkour ist eine altersgerechte Bewegungs- und Aktionsarena“, so Frank Maurer von der Landesvereinigung Milch NRW in Krefeld dazu. Grundlage ist die schon seit vielen Jahren trendige Sportart „Parkour“, bei der es gilt, auch mal in der Stadt oder im Park Hindernisse von verschiedenen Schwierigkeitsstufen zu überwinden. Die Hindernisse waren in der großen Sporthalle am Schulzentrum an der Otto-von-Hubach-Straße in diesem Fall geschickt gebaute und natürlich nach allen Sicherheitsregeln gebaute Sportgeräte, die vom Eventteam eigens mitgebracht wurden, und mit schicken und bewegten Kuhstickern versehen waren.

Dank der fachlich bestens ausgebildeten Unterstützung durch zwei Übungsleiter, fiel es den Kindern nicht schwer, auch anspruchsvollere Bewegungsabläufe zu schaffen. So schwang sich beispielsweise Suylan problemlos über die Turnstange, sprang ab, landete sanft auf einer Turnmatte und quittierte das Ganze mit einem Lächeln „Wir vereinen damit sportliche Anforderungen mit den Bedürfnissen von Heranwachsenden“, so Frank Maurer weiter.

Eine Erklärung, warum die Veranstaltung unter dem Label der Landesvereinigung Milch stattfand, gab es auch. Denn die regionalen Schulmilchmolkereien und die Landesvereinigung der Milchwirtschaft setzen sich für eine gelungene Kombination aus guter Ernährung und viel Bewegung ein. „Für die Schulen kann der Parkours Impulsgeber sein, neue Elemente in den traditionellen Sportunterricht zu integrieren, und so selbst Bewegungsmuffel für den Sport zu begeistern“, schloss Maurer.

„Mein Chef hat sofort begeistert mitgemacht“, kommentierte Lehrerin Gisela Thelen-Graß die Teilnahme der Schule und der Schüler. Und die Tatsache, dass die allermeisten von ihnen die Übungen auch gerne und in ihrer ganz normalen Schul- und Straßenkleidung absolvierten, war ein weiterer Pluspunkt für die Lehrerin. Zwar unterrichtet sie keinen Sport, sondern Biologie, Chemie, Englisch und Politik, sah es aber trotzdem sehr gerne, wie engagiert der Nachwuchs bei der Sache war. Und dass sich die Schüler dabei mit ihren Leistungen gegenseitig anspornten, war noch ein positiver gruppendynamischer Effekt, der die Sache weiter verschönte.