Geschmackvoll - Design trifft Genuss

 

Es war voll bei der Premiere des ersten Marktes „Geschmackvoll – Design trifft Genuss“, richtig voll.

 
Die Euregio Messen GmbH lud dazu in die ehemalige Waschkaue an der Carlstraße und lockte damit 7500 Besucher in die Stadt. Und wenn die Suche nach dem passenden Parkplatz ein Gradmesser für den Erfolg einer Premiere ist, dann hat die erste Auflage einen Volltreffer gelandet. Schon kurz nach der Eröffnung am Samstagvormittag waren die nahegelegenen Parkflächen ausgebucht. In der riesigen Halle ging ab dem frühen Nachmittag dann alles nur noch im „Schiebebetrieb“ vorwärts. Doch dann hatten die tausende Gäste am Samstag und Sonntag wirklich ausreichend Gelegenheit, das Terrain und die Angebote zu erkunden.
 
Schon hinter dem Eintrittsbogen ging es los mit dem Genuss: hier boten nicht nur alltägliche Imbisse und Food Trucks eine reiche Auswahl, auch ungewöhnlicher Köstlichkeiten. Ganz vorne bei den exotischen Speisen lag natürlich der Berliner Insektenkoch Frank Ochmann, der in handelsüblichen Bratpfannen an seinem Stand beispielsweise Grillen und Mehlwürmer zur Verkostung anbot. „Alles frisch zubereitet, nachhaltig und köstlich“, warb Ochmann. Davon überzeugten sich im Laufe des Wochenendes einige Besucher, wie beispielsweise Peter Fischer. Er ließ sich Mehlwürmer mit Meersalz und Limette schmecken, und war begeistert. „Als Snack ist es in Ordnung, satt wird man nicht unbedingt“, sagte er. Und der Geschmack? „Nussig, ein wenig wie Erdnuss-Chips“, so Fischer. Wer wollte, konnte natürlich auch handgemachte Hamburger, Hot Dogs oder Kartoffelspiralen testen. „Ich mache die mit der Bohrmaschine“, erzählte Waltraud Brand, die mit Hilfe des drehenden Bohrgerätes die Basis für die frittierten Kartoffelköstlichkeiten schuf.
 
Drinnen ging es derweil munter her: Neben dem Bühnenprogramm, dass Künstler wie Tim Hoff mit seinen wunderbaren Interpretationen deutscher Musik oder die Allround-Live-Band „Rebeat“ bereithielt, gab es richtig viel zu entdecken. Wer jetzt schon das eine oder andere Präsent zur Weihnachtszeit entdeckte, nahm es auch mit und für jeden Geschmack war etwas unter den Kunsthandwerkern, Händlern und Dienstleistern dabei. Bei Annett Rhein gab es beispielsweise eindrucksvolle Babybauch-Skulpturen, Elvira Altdorf zeigte auf ihrem großen Stand ungewöhnliche Filzkreationen und bei „Art of Indonesia“ gab es Accessoires und Schmuck für den nicht alltäglichen Geschmack.
 
Natürlich war die vollauf gelungene Premiere von „Geschmackvoll“ auch etwas für Familien. Und während Mama und Papa sich an den Ständen nach Neuigkeiten für Zuhause umsahen, kam der Spaß für die jüngsten Familienmitglieder nicht zu kurz. Helmut Ruettgers war dann der richtige Spielpartner, denn er sorgte mit seinen lustigen Luftballonkreationen und seinem Clown-Outfit für Freude bei den Kindern. Kinderbasteln war auch angesagt und wer danach keine Power mehr hatte, durfte bei den unzähligen Spezialitätenangeboten wieder auftanken. Einer war dabei besonders umlagert: Haubir „Herby“ Rafeeq, der mit seinen per Spatel auf einer Kälteplatte zubereiteten „Ice-Rolls“ für Schau und Spaß am Genuss gleichzeitig stand.
 
Zufriedene Gesichter gab es auch bei den Besuchern, wie bei Gerd Gärtner, der mit seiner Frau Ella und Freunden eigens aus Eschweiler nach Übach-Palenberg angereist war. Und es hat ihm und seinen Gästen gefallen: „Sowas kann ruhig auch einmal in Eschweiler stattfinden“, so der begeisterte Besucher. Gisela Güßgen aus der fröhlichen Truppe freute sich besonders, dass dieser Event in der Halle und damit weitestgehend wetterunabhängig stattfand. „So kommt man trockenen Fußes überall hin, wenn es draußen mal wieder regnet“, sagte sie. Die Runde Wein hatten sie sich nach der Hälfte der besuchten Stände natürlich redlich verdient, und wie viele andere Menschen bei der Genuss- und Designmesse war das „Runterschalten“ in den Genussmodus eine gerne eingelegte Gangart. Beim Team der Zeitung, das vor und hinter den Kulissen viel Arbeit in Organisation und Begleitung der Messe gesteckt hat, gab es am Ende auch nur ein Fazit, dass sich bestens am strahlenden Lächeln auf den Gesichtern ablesen ließ. Diese Messe hielt tatsächlich, was sie versprach, war ein Genuss und bot eine riesige Vielfalt bei wahrlich geschmackvollem Aufenthalt.
 
Es gab eine ganze Menge an Handarbeiten und Dienstleistungen zu entdecken.
Foto: Stadt