Die Telekom meldet den Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes

 

Der Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes der Telekom ist beendet, zumindest was große Teile unserer Stadt betrifft.

 
Bei einem gemeinsamen Pressetermin für Geilenkirchen und Übach-Palenberg teilte die Telekom nun mit, dass insgesamt 18.000 Haushalte in beiden Kommunen nun die Chance auf einen schnellen Internetzugang angeboten wird. Dass dafür nur relativ geringe Bautätigkeiten nötig waren, liegt an der sogenannten „Vectoring“-Technik, die auf einen Verbund von neu verlegten Glasfaserkabeln und den zum Hausanschluss hin ohnehin bestehenden Kupferleitungen setzt.
 
„Bandbreiten bis zu 100 Mbit/s sind möglich“, so Herbert Müller, verantwortlich für Planung und Netzausbau bei der Telekom. Das gilt für nahezu alle Anschlüsse im Bereich der Vorwahl 02451, was große Strecken in beiden Städten natürlich einschließt. „Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind“, wirbt Herr Müller. Die Zahl der Haushalte entfällt dabei hälftig auf Geilenkirchen und zur anderen Hälfte auf Übach-Palenberg.
 
In unserer Stadt wurden 15 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und insgesamt 34 der so genannten „Multifunktionsgehäuse“ (MFG) installiert. Die MFGs ermöglichen den schnellen Zugang, künftig könnte sich das aktuelle Tempo aber noch auf bis zu 250 Mbit pro Sekunde erhöhen, wenn der technische Teil im MFG weiter ausgebaut wird. Als lokalen Partner für alles hinter dem Netzanschluss, der übrigens schnell und bürgersteigschonend teils per Bohrspülverfahren ohne große Baugruben umgesetzt wurde, konnte Joost Heinen von der Firma Heko in Geilenkirchen gewonnen werden. Was den Aufbau beim aktuellen Ausbaustand nicht berücksichtigter Gebiete betrifft, bittet Telekom-Regionalmanager Stefan Preis um Geduld. „Früher oder später sind wir vor Ort“, sagte er, „und vielleicht hat ja auch ein Mitbewerber Interesse an diesen Gebieten“. Klar ist, dass in den „Weißen Flecken“, die unser Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch ausmachte, in absehbarer Zeit verschwinden sollen. Dann könnte der „Standortfaktor“ schnelles Internet, der von allen Beteiligten nicht nur für Firmen, sondern auch für Privatleute propagiert wurde, keine Frage mehr des Wohnortes sein.