Adventfeier mit Jubilarehrung bei der Kfd in Boscheln war auch ein wenig Abschied

 

Wenn die Damen von der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) in Boscheln dereinst an die Adventfeier in diesem Jahr zurückdenken, dann werden es viele Erinnerungen sein, die da hochkommen. Das gilt nicht unbedingt mit Blick auf das Programm, denn neben einer kleinen Andacht war vor allem die gemeinsame Kaffeetafel mit vielen guten Gesprächen das Wichtigste an diesem Nachmittag.

 

 Nochmal ein gemeinsames Foto im Jugendheim, wo bald keine Veranstaltungen der Katholischen Frauengemeinschaft Boscheln mehr stattfinden werden, und auch Vorsitzende Rita Beging (auf dem Stuhl links), die Grete Grassmann (Stuhl Mitte) für 35-jährige Mitgliedschaft ehrte, wird dann wahrscheinlich nicht mehr als Vorsitzende fungieren.
Foto: Stadt

Bei Weißbrot und köstlicher, selbstgemachter Marmelade, dürften sich die Damen auch lebhaft darüber ausgetauscht haben, wie sich die Arbeit in der Boschelner Frauengemeinschaft künftig gestaltet. Denn zum einen müssen sie räumlich Abschied nehmen von ihrem bisherigen Versammlungsort, dem Jugendheim an der Roermonder Straße.

Längst sind Abriss und Neubau beschlossen, an Ort und Stelle werden die Räume wohl bleiben, aber es wird nicht mehr das geschichtsträchtige Gemäuer sein, das so viele Versammlungen, Kaffeerunden und auch die immer ausgebuchten bunten, karnevalistischen Nachmittage gesehen hat. Daher verwunderte der Wunsch nicht, sich mit allen Anwesenden nochmal im Jugendheim zum gemeinsamen Foto zu versammeln.

Zum zweiten hieß es für die Damen auch, sich langsam, aber sicher damit anzufreunden, dass Rita Beging bald nicht mehr an der Spitze der Frauengemeinschaft stehen wird. Aber noch war es nicht so weit, denn die Vorsitzende ehrte noch langjährige und verdiente Mitglieder der Frauengemeinschaft. Von den Jubilarinnen konnte allerdings nur Grete Grassmann an der Feier teilnehmen, die sich den großen Applaus für 35-jährige Mitgliedschaft redlich verdient hatte. In Abwesenheit wurden Hubertine Sebiodzek für 30 Jahre, Regine Schulte für 35 Jahre, Elisabeth Hoppe für 40 Jahre, sowie Reinhilde Wössner für satte 50 Jahre bei der Frauengemeinschaft ausgezeichnet.