Das 35. Kaiser-Karl-Fest war ein voller Erfolg

 

Am dritten Wochenende im September war wieder ganz Übach-Palenberg auf den Beinen.

 
Ein Fest der Vielseitigkeit und doch in der geselligen Gemeinschaft der Bürgerinnen und Bürger von Übach-Palenberg eine wirklich runde Sache. Ein Fest der Begegnung, ein Fest der Freude. Insbesondere die deutsch-niederländische Freundschaft wurde in vielen Facetten bis hin zum atemberaubenden Auftritt einer fetzigen Sambagruppe aus Heerlen gelebt.

Während am oberen Ende vor der Turnhalle an der Barbarastraße unter anderem auch großartige Fahrgeschäfte aufgefahren wurden, um vor allem der Jugend den ultimativen Kick zu geben und die Freude pur aufkommen ließ, waren die Angebote für Kinder über den Parcours des Kaiser-Karl-Festes verteilt eher traditionell. Das macht aber nichts, da die Kinder in ihre spezifischen altersgemäßen „Freudenbringer“ schnell hinein- wie herauswachsen. Kleine motorisierte Fahrzeuge waren an der alten Tankstelle von Palenberg eine weitere Attraktion für Jung wie Alt. Diese Eyecatcher verursachten einen regelrechten Stau der Besucherkarawane, die sich zuerst einmal einen ersten Überblick über die diversen Angebote des Kaiser-Karl-Festes bis hinzu Trink- wie Speiseangeboten verschaffen wollte.
 
 
 
Die etwas fortgeschrittene Jugend bis hin zu jungen wie etablierten Familien schienen in den Musikgruppen Cramp, Fahrerflucht bis hin zu Norman Langen ihre Highlights des Kaiser-Karl-Festes zu sehen.

Während „Cramp“ Freitagabend als hervorragende Band mit dem Leadsänger Thomas Jungnitsch mit eindrucksvoller Stimme und einer tollen Performance die Zuschauer begeisterte, zeichnete sich „Fahrerflucht“ am Samstag ebenfalls als absolut überzeugend und begeisternd aus. Ein tolles Feuerwerk rundete den Samstagabend ab.
 
 
Fotos: Toni Stumpf

Norman Langen spielt bekanntlich und anerkanntermaßen in einer Extraliga. Dies bewies er nicht nur bei seiner professionellen Moderation der Modenschau, die sich an den guten Geschmack der Damenwelt ebenso richtete, wie an die Geldbeutel der männlichen Begleitung. Souverän kommentierte er die einzelnen Auftritte der Hobby- Modells, die sich wirklich nahezu professionell schlugen.

In seinem der Modenschau direkt nachfolgenden Auftritt machte er live nicht nur seine Fans überglücklich. Die Begeisterung schwappte auch über auf viele bisher unbeteiligte Karls-Fest-Besucher, die wohl eher zufällig zur Performance von Norman Langen hinzugestoßen waren. So bewahrheite sich einmal mehr, dass man Norman Langen live gesehen haben muss, um sich ein Urteil über ihn und seine Musik erlauben zu können. Viele Fans waren gar speziell von Berlin und anderen Gegenden Deutschlands von weit her angereist, nur um Norman Langen live in Palenberg zu erleben. Das zeigt, wie sehr dieser Übach-Palenberger Junge Menschen begeistern kann.

Die Kaiser-Karl-Stube hatte eigene Stände aufgebaut und ließ es mit Shows und zu fetziger Musik krachen. Bei Facebook meldeten sich schon im Vorfeld viele Gäste an und tatsächlich sprengten die vielen Gekommenen alle Erwartungen. Als dann noch Norman Langen direkt vor der Kaiser-Karl-Stube den unzähligen Interessierten beinahe drei Stunden lang unermüdlich Autogramme gab und die Schlange bis zur Karls-Kapelle nicht abreißen wollte, zeichnete sich ab, dass dieses 35. Kaiser-Karl-Fest alle vorangegangenen schlagen würde. Und tatsächlich verließen die letzten Gäste erst die Kaiser-Karlsstube, als die ersten Sonnenstrahlen schon wärmend den Rückweg der Unentwegten begleiteten.

Auch der Postwagen hatte am Freitagabend des Kaiser-Karlfestes „Los Barstardos“ und am Samstagabend „ROX“ live spielen lassen. Der Postwagen war proppevoll und die Stimmung mehr als nur ausgelassen.

Doch auch die verschiedenen Gruppen vom Mehrgenerationenhaus am Palenberger Bahnhof ließen sich nicht lumpen. Sie bauten Zelte auf und präsentierten in ruhigerer Atmosphäre neben angeregten Gesprächen Kaffee und Kuchen wie Gegrilltes. Zu einer ausgelassenen Einlage afrikanischer Trommeln ließen sich die Gäste gerne überreden, aktiv mitzutun und in den Rhythmus mitreißender fremdländischer Klänge eigenhändig ihren Teil zur wunderschönen mitreißenden musikalischen Unterhaltung beizutragen. So gestaltete sich das 35. Kaiser-Karl-Fest als Fest aller Generationen, Geschmäcker wie Herkünfte.