Frühjahrsputz in unserer Stadt bringt zehn Tonnen Müll aus Feld und Wiese in die Container

 

Für Thomas Kalitzki ist die Teilnahme „seiner“ Azubis am Frühjahrsputz der Stadt Übach-Palenberg mehr als nur eine liebgewonnene Tradition. „Wir können hier ein wenig Öffentlichkeitsarbeit betreiben, aber auch – was viel wichtiger ist – etwas für das Gemeinschaftsgefühl unserer Auszubildenden tun“, so der Ausbildungsleiter von Saurer.Schlafhorst.

 

Auch die 23 Auszubildenden der Firma Saurer.Schlafhorst beteiligten sich mit ihrem Ausbildungsleiter Thomas Kalitzki (6.v.l.) am Frühjahrsputz der Stadt Übach-Palenberg.
Foto: Stadt

Mit ihrer 23-köpfigen Gruppe waren die Auszubildenden des Unternehmens noch nicht einmal die größte Gruppe. „Wir haben in Boscheln von der Hauptschule gleich 140 Teilnehmer, die Comeniusschule Marienberg ist mit 25 Helfern dabei und von der Gemeinschaftsgrundschule Frelenberg sind gleich 160 Ehrenamtliche im Kampf gegen den wilden Müll im Einsatz“, freute sich der Leiter des Technischen Betriebes, Gottfried „Friedel“ Mannheims.

Er hatte mit seinem Stellvertreter Udo Langendorf und dem rührigen Team nicht nur die Sammeleimer in den Stadtfarben Rot und Blau, sowie Greifer und Handschuhe gestellt, sondern sorgte mit versammelter Mannschaft und dem eigenen Fuhrpark auch für die fachgerechte Abfuhr des Gesammelten. Und da waren auch eher unerwartete Dinge darunter, wie ein damenloser BH, neun Farbeimer, ein toter Fuchs und ein toter Fasan, zwei abgeschmückte Weihnachtsbäume und ein Portemonnaie mit allen Ausweisen. „Wir werden das natürlich gleich zum nächstmöglichen Zeitpunkt an den rechtmäßigen Eigentümer zurückgeben“, so Udo Landgendorf am Ende der über vierstündigen Sammelaktion.

Mit insgesamt zehn Tonnen so genannten „gemischten Abfällen“ wurde zudem noch mehr Unrat aus Feld und Wiese gefischt als noch im Vorjahr. Vielleicht tat auch hier die riesige Helferschar von rund 575 Aktiven ihr Übriges dazu, vielleicht trug aber auch dazu bei, dass der Nabu mit einer eigenen Gruppe das Naherholungsgebiet Mariental säuberte.

Fest stand aber, dass die vom Carolus-Seniorenzentrum (CSZ) der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und dem Altenheim St. Josef in Übach gespendeten, rund 200 Liter Eintopf am Ende eines mit trübem Wetter gesegneten Tages im Nu verputzt waren und die Helfer so die vom Sammeln leeren Akkus wieder gut auffüllen konnten.

Für unseren Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch war die Aktion ein voller Erfolg. Er freute sich auch, dass auch junge Flüchtlinge, die in unserer Stadt ein neues Zuhause gefunden haben, sich aktiv am freiwilligen Einsatz beteiligten.