Bürgerempfang der Stadt Übach-Palenberg zählte mehr als 300 Gäste

 

Mit Schwung ins neue Jahr ging nicht nur Johannes Beeck, der mit seinen Eltern Andrea und Björn schon zum fünften Mal am Bürgerempfang der Stadt teilnahm. Das galt für viele der mehr als 300 Gäste aus Rat und Verwaltung der Stadt, Angehörigen von Polizei, Feuerwehr und Militär, sowie Vertreter von Anstalten öffentlichen Rechts, aus Wirtschaft und Kultur beim inzwischen 34. Bürgerempfang im Pädagogischen Zentrum.

 

Johannes Beeck (M.) ging mit einen Eltern Andrea und Björn beim 34. Bürgerempfang mit Schwung ins neue Jahr.
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 Mehr als 300 Gäste kamen zum mittlerweile 34. Bürgerempfang der Stadt Übach-Palenberg ins weite Rund des Pädagogischen Zentrums (PZ).
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Eingerahmt von der Musik des Instrumentalvereins Herbach, freute sich Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch nicht nur darüber, sein Versprechen wahr zu machen, nach der Wiederwahl wiederum an Ort und Stelle sprechen zu dürfen.

 
Rückblick und Ausblick waren die Themen für unseren Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch beim Bürgerempfang der Stadt Übach-Palenberg.
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Er stimmte gemeinsam mit Serge Denneulin als Vertreter der französischen Partnerstadt Rosny-sous-Bois und Raymond Vlecken für die niederländische Partnergemeente Landgraaf in den Chor der Entsetzten ein, die das in der vergangenen Woche rund um den Anschlag auf die französische Satirezeitung Charlie Hebdo als Anschlag auf die Freiheit verurteilen. „Ich bin wütend über diese brutale und unsinnige Gewalt und voller Trauer“, so Jungnitsch. „Ein Attentat auf einen Journalisten ist ein Attentat auf unsere Freiheit und unsere Meinungsfreiheit“, fand auch Vlecken.

Und Serge Denneulin lobte nicht nur die Entscheidung der Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten, in der Freitagsausgabe auf jeder Seite die Solidaritätsbekundung „Je suis Charlie“ abzudrucken. Er bedankte sich für das Mitgefühl und machte anhand solch abscheulicher Taten auf die drohenden Risiken für Freundschaft, Brüderlichkeit und Nächstenliebe aufmerksam.


Der erste stellvertretende Bürgermeister aus Rosny-sous-Bois Serge Denneulin und seine Frau Dominique freuten sich über die „Je suis Charlie“-Unterstützung der Tageszeitung.
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Abseits des Blicks auf das aktuelle Geschehen, brachte ein persönlicher Jahresrückblick des Ersten Bürgers der Stadt Übach-Palenberg viele positive Ereignisse zusammen, die trotz der angespannten Finanzsituation der Stärkungspaktkommune möglich waren. Dazu zählte er viele Straßenbau- und –erneuerungsprojekte, die Eröffnung des Einkaufszentrums am Wasserturm oder die Erweiterung der Gewerbeflächen um attraktive Ansiedlungen. Für die kommenden Monate sagte er weitere Projekte zu, die in Übach-Palenberg umgesetzt werden.

Dennoch gebe es noch einige Aufgaben, die erfüllt werden müssten. „So hoffen wir nun auf eine endgültige Einigung vor Gericht beim beschämenden Dauerthema Klangbrücke, auch ist der Derivateprozess immer noch im Berufungsverfahren“, so Jungnitsch. Die größte Aufgabe für 2015 sah er darin, eine Lösung für das Ü-Bad zu finden. „Dies wird bereits im ersten Halbjahr erfolgen müssen, damit das Modell bis 2016 zielgenau umgesetzt werden kann“, so Jungnitsch, „gleiches gilt für unsere Stadtbücherei.“

Eine abschließende Behandlung und ein Beschluss zum Thema Gesamtschule und einer möglichen Zusammenarbeit mit der Stadt Baesweiler, der anstehende Wasserkonzessionsvertrag und der flächendeckende Umbau der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik waren weitere Punkte. Sanierungsbedarf sah Jungnitsch bei kommunalen Straßen und auch den Schulen, wo beispielsweise das Gymnasium im Jahr seines 50-jährigen Bestehens eine neue Toilettenanlage bekommen wird.

Zuletzt blickte er auch auf weitere Neubaugebiete und die Feiern zur 25-jährigen Städtepartnerschaft mit Rosny-sous-Bois und 15-jährigen Partnerschaft mit Landgraaf. „Sicherlich auch durch die Schaffung neuer Baugebiete konnte der Abwärtstrend in der Bevölkerungsentwicklung in unserer Stadt gestoppt werden“, war Jungnitsch sicher. So war erstmals seit neun Jahren ein Plus bei der Einwohnerzahl zu vermelden, ein Rückgang bei den Arbeitslosenzahlen bestärkte den Verwaltungschef darin, auf „einem wirklich guten Weg“ zu sein. Und er dankte den Sponsoren, die es möglich machten, trotz leerer Kassen ein lebendiges kulturelles Leben in der Stadt zu erhalten.

 
Gemeinsam mit seinen Amtskollegen Serge Denneulin (l.) aus der französischen Partnerstadt Rosny-sous-Bois und Raymond Vlecken (r.) aus der niederländischen Partnergemeente Landgraaf stieß unser Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch
auf das neue Jahr an.
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Doch mit Blick auf die aktuellen Ereignisse in Frankreich und die aufkeimenden Diskussionen über Flüchtlingspolitik und Willkommenskultur schloss Jungnitsch auch mit einem Aufruf am Ende seiner Rede. „Wehret den Anfängen!“, erinnerte er und sagte zu, immer ein waches Auge zu haben, wenn in der Stadt der Anschein entstehen sollte, Mobbing könnte – in welcher Form auch immer – um sich greifen.

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