18. Schützenempfang der Stadt Übach-Palenberg

 

Im Schloss Zweibrüggen wurden die acht Schützenbruderschaften aus dem Stadtgebiet geehrt.

 
Die Schützenschwestern und Schützenbrüder der acht Schützenbruderschaften im Stadtgebiet.
Foto: Stadt
 
Am 23. September folgten die Majestäten und Vertreter der acht Schützenbruderschaften im Stadtgebiet sowie der Bezirksbundesmeister Josef Kouchen mit Gattin wieder der Einladung des Bürgermeisters und kamen zum 18. Schützenempfang zahlreich im Schloss Zweibrüggen zusammen.

Im Rahmen einer gemütlichen Feierstunde wurde gemeinschaftlich auf das vergangene Schützenjahr mit seinen schönen und unvergesslichen Momenten zurückgeblickt.

Bürgermeister Jungnitsch bedankte sich im Namen von Rat und Verwaltung der Stadt Übach-Palenberg für den Einsatz der Schützenschwestern und Schützenbrüder, gewachsenes Brauchtum hochzuhalten, Heimatpflege zu betreiben und die Stadt auf den vielen Veranstaltungen im Jahr 2015 würdig vertreten zu haben.

Besonders ging er in seiner Rede auf die Stellung der Schützenbruderschaften in der heutigen Zeit ein und stellte deutlich heraus, dass sich Modernität und Traditionspflege nicht ausschließen, sondern auch noch in der globalisierten Welt zeitgemäß sind.

„Weltbürgertum und Heimatverbundenheit sind keine Gegensätze.“, so Bürgermeister Jungnitsch, „Auch wer kosmopolitisch denkt, ist von bestimmten Traditionen geprägt. Auch wer in der ganzen Welt zu Hause sein will, braucht einen Platz, wo er verwurzelt ist. Verbundenheit kann man nicht mit dem ganzen Globus empfinden, aber mit dem Ort, in dem man aufgewachsen ist oder wohnt und arbeitet. Da kennt man sich aus, da wird man gekannt, da kann man noch mitreden. [...] Wir fühlen uns an vielen Orten wohl, aber wir brauchen auch einen Ort, wo wir hingehören, wo wir zuhause sind.“

Er erklärte, dass dabei die Schützenvereine ins Spiel kommen. Diese seien mit der Zeit gegangen und hätten neue Aufgaben gefunden, die auf dem alten Brauchtum fußen.

Hierbei würden sie nicht nur den Schießsport, sondern auch bürgerliches Engagement pflegen. Besonders das Zusammengehörigkeitsgefühl werde durch die vielen Feste gestärkt. Die Feste seien Orte der Begegnung, die Menschen aus allen Schichten und Altersgruppen sowie unterschiedlicher Herkunft zusammenbringen. „Einen Festtagskalender ohne Schützenfest – das können und wollen wir Übach-Palenberger uns erst gar nicht vorstellen.“