Kirchenchor St. Fidelis Boscheln sorgte dafür, dass es den Gästen gefiel

 

„Wie es euch gefällt“ hatte der Kirchenchor St. Fidelis Boscheln sein diesjähriges Jahreskonzert überschrieben. Und die Mitglieder um Leiter Wilfried Hirche sorgten in der voll besetzten ehemaligen Lohnhalle unseres Carolus-Magnus-Centrums dafür, dass es den Gästen tatsächlich gefiel.

 

Unter der bewährten Leitung von Wilfried Hirche blühten die Gastgeber vom Kirchenchor St. Fidelis Boscheln bei ihrem Jahreskonzert in der ehemaligen Lohnhalle des Carolus-Magnus-Centrums zu Topform auf.
Foto: Stadt

Nicht ganz unschuldig daran waren sowohl die musikalische Bandbreite, als auch die umfassende Unterstützung, die sich der Kirchenchor mit ins Boot geholt hatte.

So war der Frauenchor „Aquar’Elles“ aus dem belgischen Welkenraedt mit Leiter Michel Mathieu eine musikalische Perle, die im Schein der Lampen des ehemaligen Bergbau-Verwaltungsgebäudes hell schimmerte. Begleitet von der ebenfalls aus Welkenraedt stammenden Pianistin Karine Ganser hatten sie eine musikalische Weltreise im Gepäck, die sich sehenlassen konnte. So brachten sie nicht nur eine ungewöhnlich eindringliche Version des Musical- und Filmklassikers „Somewhere over the Rainbow“ zu Gehör, sondern brillierten auch beim swingenden „Mister Sandman“.

Auch kirchlich geprägter Musik waren sie nicht verschlossen, ganz im Gegenteil zeigten sie bei „Worthy to be Praised“, warum sie zu Recht ein brillanter Teil dieses ausgezeichneten Konzertgenusses waren. Neu im Programm hatten die Übach-Palenberger Gastgeber auch den Jugendchor der katholischen Kirchengemeinde St. Petrus.

„Ich bin sehr zufrieden mit ihnen und freue mich schon auf das nächste Mal“, sagte ein sichtlich begeisterter Leiter Wilfried Hirche schon in der Pause über die Leistungen der jungen Nachwuchsstimmen. Sie brachten die Gänsehaut-Nummer „Hallelujah“ von Leonard Cohen oder auch „I don’t know how to Love Him“ von Musical-Spezialist Andrew Lloyd Webber ergreifend rüber.

Fantastische Leistungen durften natürlich auch die Gastgeber für sich reklamieren. Zwar fielen krankheitsbedingt kurz am Tag vor dem Konzert noch einige Sänger aus, doch konnte das Team um den Vorsitzenden Giancarlo Franzetti das spielend ausgleichen. So wagten die Sängerinnen und Sänger den gelungenen Balanceakt zwischen geistlicher Musik wie beim Gospel-Stück „Oh Lord“, einem Blick in die Welt des Musicals wie beim „Circle of Life“ aus dem Musical „König der Löwen“ und beeindruckten auch beim schwungvollen „Ungarischen Tanz No.5“ von Brahms im Chorsatz von Otto Groll. So blieb „Die Achterbahn“, das letzte Stück der Gastgeber nicht nur der Name eines Musikstücks, sondern war zugleich auch ein Hinweis auf das wirklich tolle und abwechslungsreiche musikalische Bad der Gefühle, das die Gäste mit viel Applaus goutierten.