Eine weitere Spende für unseren „Stummen Zeugen“ wurde übergeben

 

Axel Kahl von der EWV, Künstler Hermann Josef Mispelbaum, unser Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch und Jutta Gündling (v.l.) von der Verwaltung freuen sich auf das kommende Kunstwerk „Der Stumme Zeuge“.
Foto: Stadt

Das Kunstwerk „Der Stumme Zeuge“ nimmt nicht nur in der Ausarbeitung durch den niederländischen Gießer immer konkretere Formen an. Auch durch eine weitere Spende in Höhe von 3.000 Euro durch den Stolberger Versorger EWV ist die Finanzierung des kommenden Denkmals für die Opfer des NS-Regimes in unserer Stadt gesichert.

Bei der zweiten offiziellen Spendenübergabe innerhalb von vier Wochen im Schloss Zweibrüggen zeigte sich auch der Künstler Hermann Josef Mispelbaum überzeugt davon, dass die mit dem Untertitel „Die Unschuldsbeteuerung“ versehene Kunst voraussichtlich ab dem Frühjahr auf dem kleinen Hügel an der Dammstraße zu sehen sein wird. „Es kommt nun darauf an, wie das Kunstwerk in Bronze aussehen wird“, so Mispelbaum, der schon ganz gespannt ist, wie das Ganze dann wirkt.

Ab Frühjahr soll dann auf einer kleinen Anhöhe zwischen dem Kreisverkehr und dem Übach, entlang der Dammstraße und nahe dem Ü-Bad eine sitzende, große Figur mit übergroßen Händen, die verschränkt liegen und einem leicht überproportional großen Kopf ohne Gesicht. Das Kunstwerk soll als Ausdruck der Sprachlosigkeit, mit der die Nachkriegsgeneration auf das Geschehene reagierte, zum Nachdenken anregen. Geplant ist auch die Umsetzung eines gemeinsam von unserer Verwaltung und der jüdischen Gemeinde Aachen ausgearbeiteten, passenden Zitats auf dem Sockel des Denkmals.