Hoher Besucherzuspruch beim traditionellen Maibaumsetzen in Übach

 

War früher wirklich alles besser? Nicht unbedingt, aber vielleicht war es urtümlicher, als noch alleine mit Muskelkraft beispielsweise der Maibaum auf dem Übacher Rathausplatz von den Damen und Herren der Freiwilligen Feuerwehr unserer Stadt an Ort und Stelle gewuchtet wurde.

 

Vor dem Fest stand das Schmücken, auch hier sorgten die Freiwilligen Wehrleute aus der ganzen Stadt für prächtige Farben. Foto: Stadt

Aus versicherungstechnischen Gründen, und weil sich der Platz heute baulich ganz anders als zu Beginn der Tradition präsentiert, wird heute nur noch eine schöne, natürlich bunt geschmückte Birke auf den bereits von Spezialisten aufgestellten, weißblauen Maibaumstamm gesetzt. Doch auch das bedeutete einiges an Spektakel, dem am Abend zum Tanz in den Mai mehr als 500 Gäste beiwohnen wollten. Bei bestem Maitanzwetter verfolgten sie, wie die Freiwilligen Wehrleute der Stadt mithilfe ihrer Drehleiter den Baum an Ort und Stelle brachten. Natürlich musste das prächtige Gewächs zunächst passend zugeschnitten und mit bunten Kreppbändern ausreichend verziert werden, ehe es seinen Weg auf die Spitze in luftiger Höhe über dem Übacher Zentrum antreten konnte. Mit etwas Muskelkraft, viel Geschick und technischem Know-How war die Aufgabe aber mindestens so schnell gelöst wie sie gestellt war. Passend dazu spielte die Privat-Musikkapelle Scherpenseel unter der hervorragenden Leitung von Günter Preuth und unter freiem Himmel viele bekannte Melodien, die die Menschen schon auf den ebenfalls auf dem Rathausplatz stattfindenden Tanz in den Mai einstimmten. Dort ging es dann im Zelt noch lange weiter. Mit der Kölner Party- und Showband „Caravan“ und den besten Hits von früher und heute, stand dort eine rundum gelungene Maiparty auf dem Programm.

 
Die Privat-Musikkapelle Scherpenseel unter der hervorragenden Leitung von Günter Preuth läutete das Maibaumaufsetzen im Übacher Zentrum ein. Foto: Stadt