Die erste Galasitzung der Session war gleich ein Volltreffer

 

Schon im Januar überzeugte die KG „Scherpe-Bösch-Wenk“ bei ihrer Sitzung in der Mehrzweckhalle hinter der KGS nicht nur durch Stimmung und guten Besuch.

 

Die Showtanzgruppe „Maskerade“ ist seit Jahren nicht nur ein erfolgreiches Eigengewächs, sondern echter Stimmungsgarant bei allen Sitzungen der KG „Scherpe-Bösch-Wenk“.
Foto: Stadt

Die Herzen eroberten die Tanzgarde wie auch die beiden Tanzmariechen Jenny Gillessen und Yasmin Schneider. Generell waren die tänzerischen Elemente eine Attraktion, so eroberte zu später Stunde die Gruppe „Maskerade“ die Narrhalla in Scherpenseel. Seit vielen Jahren sind die Scherpenseeler Mädels ein Hit auf jeder Galasitzung, begeistern stets mit originellen Kostümen. Die Mädels haben Spaß an der Freud, die jeweiligen Tanzstunden möchte keine missen – zur fünften Jahreszeit blühen sie richtig auf. Und die Gruppe erweist sich als Verwandlungskünstler, mehrere Themen werden dem Publikum präsentiert. Urkomisch war zum Beispiel der Badeurlaub mit Kind. Auch der Scherpenseeler Nachwuchs „Happy Feet“ zeigte sein kleines Showprogramm, der Nachwuchs wirbelte auf der Narrenbühne, und die Gruppe zeigte, welches Talent entdeckt wurde.

Aus der Kölner Ecke waren Willi Wilden und Kocki angereist, beide stimmten Scherpenseel auf die kommenden Stunden ein. Willi Wilden ist selbst im Rentenalter nicht müde, machte sich bei den Drei Colonias einen Namen und kennt das Geschäft, fand in Kocki einen idealen jecken musikalischen Partner.

Vom Niederrhein waren Herby und Hennes nach Scherpenseel gekommen. Die Gnadenkirche im Wallfahrtsort Kevelaer kennen beide, für viele wurde die Mehrzweckhalle am Samstagabend zum Gnadenort der Heiterkeit. Wie bei Willi Wilden und Kocki haben Herby und Hennes das Narrenblut im Leib.

Wie auch Hund Heinz mit seinem Partner Jens. Als Bauchredner ist Jens (Meyers) eine Wucht, und er hat einen schweren Stand, denn Hund Heinz ist alles andere als ein braver Vierbeiner, er ist gnadenlos mit seinem Sprüchen. Aber dennoch ein braver Hund – er hat noch nie mit dem Maul zugebissen – nur mit seiner frech lockeren Zunge.

Es gab sogar Gäste aus Berlin im Programm, denn. Peggy und Ronny aus der Hauptstadt hatte es nicht nur auf die Lachmuskeln abgesehen, auch die Showacts waren mehr als atemberaubend. Gleich zweimal am Abend erlebte Scherpenseel Kraft, Tempo und Präzision – Peggy und Ronny demonstrierten eindrucksvoll, dass sie zu den Besten dieser Showbranche zählen.

Unser junges Stadtprinzenpaar Domenic I. (Stiebing) und Anika I. (Melendo) mit ihrem Gefolge der KG „Lustige Marienberger Jekken“ heizte die Stimmung weiter an, zum großen Finale hin gab es dann kein Halten mehr. Stimmungssänger Hans-Peter Johnen aus Baesweiler ist ein Meister seines Faches, ließ nicht nur die Puppen tanzen, im Grunde tanzte und sang Scherpenseel.