„Jukebox Modus op kölsch“ sorgte für viel Spaß

 

Wenn der „Jukebox Modus“ auf kölsch wechselt, ist alles in Butter. Das erfuhren zumindest die rund 60 Gäste, die beim Konzert der gleichnamigen Band ins Schloss Zweibrüggen gekommen waren.

 

Christoph Jansen (l.) und Thomas Preuth sprangen als „Jukebox Modus“ in den kölschen Rhythmus und sorgten für einen ansprechenden Kontrast zum edlen Erscheinungsbild vom Schloss Zweibrüggen.
Foto: Stadt

Ziel war an diesem entspannten Abend, die eher augenzwinkernde, doch immer messerscharf betrachtende kölsche Lebensweise in Musik zu packen, die so vielleicht nicht immer zu hören ist. Mit den musikalischen Heroen Christoph Jansen und Thomas Preuth, die sich an diesem Abend als wahre multiinstrumentale Multitalente zeigten, machte das ausnehmend viel Spaß. Und wer davon ausging, dass kölsches Liedgut einzig und allein der fünften Jahreszeit verschrieben ist, täuschte sich gewaltig.

Da ging es nachdenklich zur Sache, auch ein einzig und allein Thomas Preuths Mutter gewidmeter Song war dabei. „Du sollst es sein lassen“, hieß es da immer wieder und die in den Zuschauerrängen auszumachende Mutter des Bandmitglieds hatte sichtlich viel Spaß dabei.

Im Schein der auf den Fensterbänken drapierten Vinylschallplatten mit den originalen Liedern ließen sich die Gäste aber nicht nur den ein oder anderen Song aus der Domstadt schmecken. Auch von den Getränken her war alles auf kölsch eingerichtet, auch wenn das Konzept bei einer Neuauflage vielleicht noch ein wenig anders ausfallen könnte. „Beim nächsten Mal könnte ich mir gut vorstellen, dass wir eine Bottleparty zum Mitbringen anbieten“, sagte Martina Waliczek vom Kulturamt der Stadt Übach-Palenberg.

Die entspannten Töne, die passend dazu vom doch noch eingestreuten Klassiker „Trink doch ene mit“ unterstrichen wurden, könnten so noch einmal mehr im edlen Ambiente vom Schloss Zweibrüggen für einen begeisternden Abend sorgen.