Jahresbaumallee in unserer Stadt wächst am Wasserturm weiter

 

Am Fuße der Abraumhalde der früheren Gewerkschaft Carolus-Magnus wächst seit 2006 beinahe im Verborgenen die Jahresbaumallee unserer Stadt.

 

Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch (l.) freute sich über den von Hartmut Winters und seiner Frau Birgit gespendeten „Baum des Jahres 2014“ – eine Traubeneiche – die nun in Erinnerung an die Geburt des ersten Enkelkindes gestiftet wurde.
Foto: Stadt

Was im Sommer 2006 mit einigen Löchern begann und später mit den seit 1989 vom Kuratorium „Baum des Jahres“ gefüllt und je rund zwei Zentner schweren Steinen samt Informationstafel erweitert wurde, wächst Jahr um Jahr um einen Baum.

Dieses Mal stifteten Hartmut Winters und seine Frau Birgit im Beisein von unserem Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch eine Traubeneiche. „Ich finde die Idee der Jahresbaumallee gut und wollte zur Geburt meines ersten Enkels etwas Besonderes tun“, so der Spender.

Die Idee zu der Allee stammte aus der Sitzung des Stadtentwicklungs- und Umweltausschusses im Oktober 2005. Damals schlug Josef Fröschen (CDU) als Initiator die Einrichtung eines „Jahresbaumpfades“ vor. Gemäß seiner politischen Ausrichtung und anlässlich seines 70. Geburtstags wollte er eine Schwarzpappel, den Baum des Jahres 2006 pflanzen, der 25. April als „Tag des Baumes“ bot sich dafür geradezu an. Auch die anderen Ausschussmitglieder waren über das in der Region einzigartige Projekt hocherfreut und der Rat winkte das Vorhaben durch.

Bei der Umsetzung waren wieder einmal die fleißigen Männer unseres Technischen Betriebes gefragt. Sie wählten die ausgewählten Gewächse aus, sorgten für eine schöne Anordnung und sind auch nach der Pflanzung für die Löcher und deren Füllungen verantwortlich.