Die Hitzeschlacht vom „Bucksberg“ entschieden die Öcher für sich

 

Mit einem 1:4 vom eigenen Platz geschickt zu werden, ist für Fußballer sicherlich das, was man eine deutliche Niederlage nennt. Doch am Samstag war das den Männern der Alten Herren vom 1.FC Rheinland sicherlich nicht so wichtig.

 

Schwarzgelb und Grün waren die Farben des Samstagnachmittags, zumindest auf dem Sportplatz „Am Bucksberg“ in Übach, wo die Alten Herren des Gastgebers 1.FC Rheinland auf die Traditionself von Alemannia Aachen trafen.
Foto: Stadt

Schließlich stand wieder einmal das Spiel gegen die Traditionself von Alemannia Aachen auf dem Programm. Zwei Mal jährlich treffen die Schwarzgelben auf die „Grünen“ Rheinländer, einmal wird in Aachen, einmal auf dem wunderbaren Kunstrasen des „Bucksbergs“ in Übach gespielt.

Wegen der Hitze wurde übrigens schon im Vorfeld die Spielzeit von den bei Altherrenteams sonst üblichen 70 auf 60 Minuten begrenzt. Pausen zum Wassertrinken und randvolle Kaltwassereimer am Spielfeldrand machten klar, dass diese freundschaftliche Hitzeschlacht nicht mit einem Kollaps enden sollte.


Trotz der zu erwartenden Hitzeschlacht legten sich die Altherrenspieler tüchtig ins Zeug.
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Die Übacher schienen zu Beginn ihren Heimvorteil mit den gut 50 Zaungästen im Rücken ausnutzen zu können und gingen schon in der vierten Spielminute in Führung. Das weckte die Alemannen auf, die im folgenden Spielverlauf ihre Erfahrung und Souveränität nutzten, um den Übachern noch vier Treffer einzuschenken. Besonderen Spaß an dieser Partie hatte übrigens der ehemalige Trainer der ersten Mannschaft der „Rheinländer“, Jürgen Lindholm, der auch mit 55 Jahren noch die Fußballschuhe schnürte, um sich gegen die Alemannen zu testen.

„Es soll Spaß machen, das ist das Wichtigste“, fasste der Mann, der nie viel Aufhebens um sich macht und lieber Taten sprechen lässt, vor dem Match zusammen. Und auch wenn er künftig nicht mehr der aufgestiegenen Ersten Mannschaft am Spielfeldrand als Trainer zur Verfügung steht, genoss er das Spiel und ärgerte sich nicht wirklich darüber, dass auch dieses Mal die Alemannen-Klassiker die Nase vorn hatten.