Bezirksjugendtag der Schwimmer in unserer Stadt

Einen verdienten Vertrauensbeweis in seine Arbeit holte sich Sascha Weckler beim ordentlichen Bezirksjugendtag der Schwimmer in unserer Stadt ab. Er wurde von den Delegierten aus dem Schwimmverband Aachen in seiner Funktion als Jugendwart wiedergewählt. Ihm zur Seite steht weiterhin Sandra Cremer, deren Wahlperiode noch ein Jahr läuft und die nicht zur Disposition stand. Neu im Vorstand ist künftig Saskia Rothärmel vom unserem VfR Übach-Palenberg, die beim Jugendtag in der Schwimmschule des Schwimmverbandes Nordrhein-Westfalen an der Carlstraße als Aktive des VfR Übach-Palenberg ein Heimspiel hatte. Sie wurde zur neuen Bezirksjugendsprecherin gewählt und steht damit künftig gleichberechtigt neben dem weiterhin amtierenden Jugendsprecher Tobias Weber.


Zwölf Delegierte erlebten einen Bezirksjugendtag im Schwimmbezirk Aachen,
der neben Wiederwahlen des Jugendwartes Sascha Weckler (o.,2.v.l.),
hier mit seiner Co-Jugendwartin Sandra Cremer (r.) oder auch
der neuen Jugendsprecherin Saskia Rothärmel (u.,3.v.l.)
sich auch mit den Themen Würde und Respekt im Sport beschäftigte.
Foto: Stadt

Nachdem an den beiden Tagen zuvor schon die Schiedsrichter des Schwimmbezirks Aachen hier mit 55 Teilnehmern einen gut besuchten Lehrgang absolviert hatten, freute sich Bezirksvorsitzender Ingo Braun über die ausgesprochen motivierte Mitarbeit der zwölf jungen Vereinsvertreter, die von der Schwimmabteilung des VfR Übach-Palenberg, dem Brander SV, der Sportgemeinschaft GFC Düren von den Wasserfreunden Delphin Eschweiler und vom Stolberger Schwimmverein kamen. Unter den 15 Tagesordnungspunkten fand sich vor allem auch die Aktivitätenplanung für das laufende Schwimmerjahr. „Wir wollen den Nerv der Jugend treffen“, sagte die neue Jugendsprecherin Saskia Rothärmel und die Delegierten verabschiedeten dafür einen Aktionsplan.

So wurden mit einem Zeltlager am Rad des Freiwasserschwimmens am Badesee Gürzenich bei Düren, Eislaufangebote, der Besuch einer Kletterwand oder auch weitere sportliche Aktivitäten außerhalb des Schwimmbeckens, wie zum Beispiel beim Fußball oder Beachvolleyball, angedacht. Ziel ist natürlich nicht nur die Förderung des eigenen Vereinslebens, sondern auch die Motivation junger Menschen, sich für ein Ehrenamt im Sport zu begeistern. Der Referent des Tages, Norbert Koch, hatte dazu ein Füllhorn an Möglichkeiten mitgebracht, dass sich vor allem mit Impulsen für eine erfolgreiche Jugendarbeit beschäftigte. Koch erläuterte anhand praktischer Beispiele, wie sich das Wertegefüge des Sports im alltäglichen Umgang mit den Vereinsmitgliedern ausdrücken kann. So ging es beispielsweise auch darum, zu zeigen, was Respekt auch im sportlichen Wettkampf bedeutet, wie erbrachte Leistungen und Kritik von Ehrenamtlern in der Vereinsarbeit in eine anwendbare Form gebracht werden können und wie Hilfe, Fairness und Würde sich zeigen und auswirken können. „Seid achtsam mit Euch und mit anderen“, unterstrich Norbert Koch dazu. Das wird wahrscheinlich auch der Wahlspruch für den kommenden Bezirksjugendtag im nächsten Jahr sein, wenn sich die jungen Nachwuchskräfte der Schwimmvereine aus der Region wieder in der Schwimmsportschule in unserer Stadt treffen wollen.