Ausstellung von Herbert Aretz läuft noch bis Ende April im Rathaus

 

Sie heißen „Canale Grande“, „Dogenpalast“ oder auch „Gut Breill“: insgesamt 36 Werke des Künstlers Herbert Aretz, die noch bis zum 25. April im Rathaus unserer Stadt zu sehen sind.

 
Unser Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch (l.) freut sich,
dass der Architekt und Künstler Herbert Aretz
noch bis zum 25. April seine Werke im Rathaus ausstellt.
Foto: Stadt
 
Damit löst der Architekt und Künstler aus Geilenkirchen sein Versprechen ein, vor allem Aquarelle nach Reisen im In- und Ausland zu zeigen. Mit feinem Strich gezeichnet oder mit Acryl auf die Leinwand gebracht, erinnern die leichten, zarten Abbildungen der Vorbilder an laue Tage in der Lagunenstadt, entführen aber ebenso nach China oder bleiben in der direkten Nachbarschaft mit berühmten Blicken auf unsere Stadt, Kerkrade oder Merkstein.
 
Unser Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch freute sich, dass Aretz als Mitglied des Künstler-Forums Schloss Zweibrüggen und des Kunstlabors Kreis Heinsberg seine Arbeiten nun vor Ort zeigt. „Dadurch können die Besucher unseres Rathauses ganz nebenbei auf eine kleine Reise gehen“, meinte der Verwaltungschef dazu.
 
Bei der Vernissage ging Herbert Aretz auch auf seinen beruflichen und künstlerischen Hintergründe ein. So war er neben der Mitarbeit in verschiedenen Architekturbüros auch im Führungsmanagement des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW tätig. Die künstlerische Weiterbildung genoss er beim Herzogenrather Jochen Jung und bei Professor Klaus Eichenberg. In seinen Werken geht Aretz aber über die reine Abbildung des Gesehenen hinaus. Vielmehr schafft er es, durch die gelungene Verbindung aus ausgezeichneter Technik, dem Gefühl für Blickwinkel und Proportionen und der passenden Farbgebung, den meist architektonischen Motiven eine zusätzliche Aura abzugewinnen, ohne die Strahlkraft vor den Wiedererkennungswert zu setzen.