Dritte Aqua-Fitness-Night in unserem Ü-Bad brachte nicht nur das Wasser in Bewegung

 

Richtig Bewegung brachte die dritte Auflage der Aqua-Fitness-Night in unserem Ü-Bad an der Dammstraße ins Wasser und in die gut 60 Gäste.
Foto: Stadt

Ob das Wasser anlässlich der dritten Aqua-Fitness-Night in unserem Ü-Bad tatsächlich die ein oder andere La-Ola-Welle der Begeisterung machte, ließ sich natürlich nicht nachprüfen. Wohl aber, dass gut 60 Gäste das Bewegungsangebot in unserer Schwimmstätte gerne annahmen, um in Bewegung zu kommen.

Dass fünf Stunden im gar nicht so kühlen Nass auch ganz schön schlauchen können, erfuhren aber nicht nur die Gäste. Auch Schwimmmeisterin Sabine Maass, die mit ihrem Team für Bewegung und Sicherheit sorgte, kam bei den Übungen gut ins Schwitzen. „Das macht aber nix, ich nehme das einfach als zusätzliche Trainingseinheit“, sagte sie lachend, nachdem sie wieder eine Runde mit den Menschen im Wasser in Bewegung gekommen war.

Dabei hat es diese Art der Wasser-Fitness ganz schön in sich, denn im Wasser sind die Bewegungen gedämpft, und jeder muss gegen die Kraft der Fluten ankämpfen. Dass das Ganze dennoch unheimlich viel Spaß machte, ließ sich an den Gesichtern der begeisterten Wassersportler ablesen. „Der Besuch könnte zwar besser sein“, sagte Schwimmmeisterin Sabine Maas, „aber die Leute, die da sind, machen richtig gut mit“. Gut 60 Gäste über den ganzen Abend bis zum Ende gegen 23 Uhr zählten die Organisatoren vom Westdeutschen Schwimmverband, dem Ü-Bad, der Schwimmabteilung des VfR Übach-Palenberg und der DLRG, meist waren es Frauen, nur wenige Männer ließen sich auf das Fitnessangebot ein.

Denn dafür, dass das Wasser beständig in Wallung blieb, sorgten viele fleißige Helfer, aber auch die Trainer. Und da gab es gleich mal eine Neuerung: Statt Aqua-Boxing, das aus organisatorischen Gründen ausfallen musste, gab es dieses Mal Zumba im Wasser. „Stellt Euch vor, Ihr habt Hanteln um Euch herum und müsst gegen sie ankämpfen“, so beschrieb Trainerin Alexandra Javdoschin das Gefühl, dass die Zumba-Tänzer im Wasser haben. Mit schnellen und abwechslungsreichen Bewegungen wurde hier viel für die Fitness getan. Die Trainer am Beckenrand waren natürlich mindestens genauso körperlich gefragt, wie die vielen Freiwilligen, die hier bis 23 Uhr kräftig mitmachten. Da flossen schonmal ein paar Schweißperlen, wobei es für die im Becken befindlichen natürlich leichter war. Dank der passenden Utensilien wie Gürtel und Poolnudeln wurde es den Gästen im Wasser definitiv nicht langweilig. Und auch, wenn manche der Übungen von außen betrachtet vielleicht locker aussahen, waren sie intensiv und ließen am Trainingserfolg keinen Zweifel.

Wer wollte, konnte sich den passenden Kurs zudem noch über die Musik aussuchen, denn „Ohne Musik gehts nicht“, wie auch Trainerin Jenny Wager klarmachte. Und das galt auch für Menschen, die sich außerhalb des Wassers vielleicht nicht gut bewegen können. „Denn das Programm richtet sich auch an Menschen, die aus verschiedenen Gründen an Land nicht viel Sport treiben“, so Gertrud Wollgarten vom Schwimmbezirk Aachen.

 
Und auch am Beckenrand mussten die Trainer – wie hier Jenny Wagner – richtig Gas geben.
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Schließlich ist die Aqua Fitness auch aus dem Rehabilitationssport entstanden. „Man kann es auch gut selbst variieren, indem man die gezeigten Übungen etwas anders macht“, ergänzte Sabine Maas. Für das kommende Jahr haben die Organisatoren übrigens schon jetzt ganz fest eine Neuauflage ins Auge gefasst, die sicherlich auch unserem Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch gefallen dürfte, der sich bei der offiziellen Eröffnung über das tolle Angebot im Ü-Bad freute. Er betonte, dass Bewegung im Wasser nicht nur gesund ist, sondern viel Spaß bringt.