GGS Palenberg unterstützte die Kinder dabei, stark zu werden

 

Die sportlichen Aktivitäten in der Turnhalle an der Barbarastraße waren aber nur Teil einer Aktionswoche, die Kinder, aber auch ihre Eltern stark machen sollte.

 

Zack, das saß! Aber natürlich nur spielerisch und natürlich mit den passenden Geräten, die dabei halfen, Kräfte auf spielerische Art und Weise abzubauen.
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Und zack, das saß! Der Hieb mit dem eigens für spielerische „Kämpfe“ gemachten Stock traf genau den Stock des Gegners. Aber selbst bei einer schnellen Folge von Schlägen war keine Wut auszumachen, vielmehr setzten sich die beiden Schüler der dritten Klasse der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Palenberg die für das Kampfsporttraining gedachten Instrumente nur spielerisch gegen ihre Klassenkameraden ein. Nebenan traten zwei Jungs mit „Laserschwertern“ aus Kunststoff gegeneinander an, natürlich gut geschützt durch Helme. Andere Klassenkameraden nahmen sich an die Hand, stürzten sich mit vollem Anlauf auf eine große dicke Turnmatte und genossen durch die darunter platzierten Rollen den gemeinsam produzierten Schwung.

 
Und Hopp! Gemeinsam produzierter Schwung war auch ein Teil des gemeinschaftlichen Erlebens bei der starken Aktionswoche an der GGS Palenberg.
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„Gerade für ein gutes Miteinander in der Schule ist es wichtig, gemeinsame Erfahrungen hinsichtlich eines gewaltfreien Umgangs untereinander zu machen“, sagte Schulleiterin Martina Eichler. Und das forderte nicht nur den Einfallsreichtum des gesamten Lehrerkollegiums heraus, das sich mit vielen Aktionen direkt mit seinen Schülern um einen künftig noch stressfreieren Umgang miteinander kümmerte.

So war das zum Beispiel auch bei der Streitschlichtung, die schon die jüngsten Schüler nach kürzester Zeit bestens in der Praxis umsetzen konnten. Nicht nur in Rollenspielen lernten die Kinder, wie sie die im Alltag manchmal nicht zu vermeidenden Konflikte untereinander nur durch Gespräche und Miteinander lösen. „Das funktioniert auch in der Praxis ganz hervorragend, zum Beispiel gestern Morgen auf dem Schulhof“, war Schulleiterin Eichler begeistert.

 
In Rollenspielen fanden die Schüler heraus, wie sich alleine durch Miteinander und Gespräche Konfliktsituationen im Alltag entschärfen lassen.
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Weitere Bausteine waren Erste-Hilfe-Stunden mit den Profis vom Deutschen Roten Kreuz, die von den Kindern gerne mitgemacht wurden, Entspannungsübungen oder auch ein im benachbarten Jugendzentrum in Palenberg aufgebauter Sinnesparcours.

 
Eine andere Anlaufstelle bei der Projektwoche der GGS Palenberg war die Erste Hilfe mit dem Deutschen Roten Kreuz.
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„Aber auch die Eltern waren dabei, denn sie konnten in Zusammenarbeit mit Vertretern des Deutschen Kinderschutzbundes gleich an zwei Terminen herausfinden, wie sie als Erziehungsberechtigte mit dazu beitragen können, ihren Nachwuchs stark zu machen“, führte Martina Eichler aus. So wurde die Vorlaufzeit für das Projekt von einem satten halben Jahr bestens genutzt, um eine rundum gelungene Aktion anzubieten, die allen Spaß machte.