Viele Sachspenden aus unserer Stadt für die Flutopfer im Osten

 

Der Rettungssanitäter Patrick Kohnen hat nicht lange Worte verloren und direkt die Initiative ergriffen. Gesagt, getan, denn es galt, keine kostbare Zeit zu verlieren.

 

Lagerhalle mit den ganzen Sachspenden.

Geschockt, wie wir alle, war auch Patrick Kohnen erst einmal von den immensen Zerstörungswut des gewaltigen Jahrhunderthochwassers im Süden und Osten unserer Republik. Für die betroffenen Familien mit ihrem Hab und Gut, den Tieren und der Infrastruktur ist es eine Katastrophe.

Ihm war sofort klar, dass den Flutopfern geholfen werden müsse. Getreu dem Motto „Handeln statt langer Worte“ hat Herr Kohnen in der Lokalzeitung um Sachspenden gebeten. „Egal was, es wird alles benötigt“, hieß es u.a. da.  
Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch hat sich gefreut, dass so viele dem Spendenaufruf von Herrn Kohnen gefolgt sind und auch reichlich gespendet haben. Es ist schön zu erleben, dass es auch in unserer schnelllebigen Zeit noch viele Menschen gibt, die nicht nur an sich denken und bereit sind anderen in Ihrer Not zu helfen. Bürgermeister Jungnitsch ist stolz auf die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.

Auch deshalb gilt es an dieser Stelle nicht nur an Herrn Kohnen Danke zu sagen, sondern auch an die Bürgerinnen und Bürger, die spontan bereit waren zu spenden. Natürlich - und das soll nicht unerwähnt bleiben – ein großer Dank auch den vielen Helferinnen und Helfern im Hintergrund. Beispielsweise an das  Unternehmen Dachser, das einen 40-Tonner bereitgestellt hatte, um die überraschend vielen Sachspenden in den Tagen größter Not nach Magdeburg zu fahren, an die Feuerwehr, an das THW und an den technischen Betrieb.


Hier bereiten die freiwilligen Helfer zusammen mit dem THW
die Sachspenden für den Transport vor.

Wir wünschen den Flutopfern alles erdenklich Gute und hoffen, dass die Beseitigung der Hochwasserspuren schnell voranschreitet und so schnell wie möglich wieder ein geregeltes Leben möglich sein wird. Sicherlich sind die vielen Spenden nur ein kleiner Trost, aber es ist auch ein Anfang, der Mut und Hoffnung machen soll.