Verleihung der Ehrennadel 2013

 

Vier neue Ehrennadelträger/innen

Hildegard Stenzel, Waltraud Rasche, Wilhelm Bergstein, Käthe Zilgens und Bürgermeister Wolfgang Jungnistch
Hildegard Stenzel, Waltraud Rasche, Wilhelm Bergstein und Käthe Zilgens wurden von
Übach-Palenbergs Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch (v.l.) für ihren vielfältigen sozialen
und ehrenamtlichen Einsatz mit der Ehrennadel der Stadt ausgezeichnet.

Neben vielen Ansprachen, war natürlich auch die Verleihung der Ehrennadeln der Stadt Übach-Palenberg ein großes Gesprächsthema beim mittlerweile 32. Bürgerempfang im Pädagogischen Zentrum (PZ). Seit 1991 wird diese Auszeichnung an Menschen verliehen, die sich im besonderen Maße um die Stadt Übach-Palenberg und ihre Mitmenschen verdient gemacht haben. Die Auswahlkommission aus Vertretern von Kultur, Kirche und Vereinen, sowie dem Stadtrat ließ in diesem Jahr gleich vier verdienten Bürgern diese Ehre zuteil werden. Wilhelm Bergstein war der erste Geehrte. Er ist als Motor vieler Musikvereine, als Mann hinter den Kulissen im Musikverband und dem Landesverband Rheinland im Volksmusikerbund, sowie als Dozent im Bundesverband deutscher Blas- und Orchesterverbände (BDBV) über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. Das Kreismusikfest 1978, das Landesmusikfest 1983 und das Bezirksmusikfest 1986, gehören mit zu seinem grenzenlosen Engagement, das auch mit der Bundesförderermedaille in Gold vom BDBV belohnt wurde. Vorstandsarbeit beim Sozialverband VdK, der Einsatz für Menschen mit einer Behinderung und auch die Tätigkeit in katholischen Gruppen, zeichneten ihn immer aus. „Dieses unbeschreibliche Engagement und sein grenzenloser sozialer Einsatz“, waren laut Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch die Gründe, diese Leistungen mit der Ehrennadel der Stadt zu belohnen. Hildegard Stenzel war Nummer zwei auf der Liste der Geehrten, sie zeigt mit einem ganz alltäglichen Beispiel, wie ein Mensch einem anderen Menschen im kleinen sozialen Umfeld dabei helfen kann, das Leben als lebenswert zu empfinden. Ehrenamtliche Krankenhausbesuche und die Mitgliedschaft beim Ortsverein Frelenberg der Caritas sind aber nur eine Ausprägung ihres sozialen Handelns. So betreut sie seit mehr als 20 Jahren ihre Nachbarin, erledigt die alltäglich anfallenden Dinge wie Einkauf, Organisation oder Bankgänge und leistet damit weit mehr als nur einfache Nachbarschaftshilfe. „Ich finde, wer so viel von seiner privaten Zeit für andere Menschen opfert, hat die Ehrennadel mehr als verdient“, fand Jungnitsch. Die letzten beiden neuen Nadelträgerinnen sind Waltraud Raschke und Käthe Zilgens. Sie übernahmen nach dem eigentlich schon besiegelten Ende, ab September 2000 die Altenstube in Boscheln und sind dort seit zwölf Jahren nicht mehr wegzudenken. In der Altenstube wird es möglich, sich bei Kaffee und Kuchen einmal eine schöne Auszeit vom Alltag zu nehmen und gemeinsam Nachmittage zu genießen und zu gestalten. Dieses gemeinschaftliche Engagement zeichnete die Stadt mit der Ehrennadel aus.