Abteilungsmitgliederversammlung der VfR Schwimmabteilung

 

988 Mitglieder schwimmen beim VfR aus Übach-Palenberg

Übach-Palenberg. 952 Mitglieder sind am 1. Januar dabei: so stand es im Berichtsheft zur Mitgliederversammlung der Schwimmabteilung des VfR Übach-Palenberg zu lesen. Bei der Versammlung am Freitagabend in der ehemaligen Lohnhalle des Carolus-Magnus-Centrums (CMC) konnte ein sichtlich stolzer Vorsitzender Manfred Ehmig diese Zahl allerdings noch nach oben korrigieren. „Aktuell zählt unsere Schwimmabteilung als größte im Bezirk Aachen 988 Mitglieder“, war Ehmig stolz. Zwar musste er sich im 19. Jahr seines Vorsitzes nicht zur Wahl stellen, doch dafür wurden andere Posten neu besetzt. Neu ist allerdings nur von der Amtsperiode her zu sehen, stellten sich doch alle Amtsinhaber erneut zur Verfügung. So blieb Heike Böven Geschäftsführerin, Marianne Quack ist weiterhin Kassenwartin, Ralf Kühn bleibt Fachwart für Freizeit- und Gesundheitssport, Tim Böven ist Fachwart für Allgemeine Verwaltung / Veranstaltungen und Heiko van Velthoven ist weiterhin Fachwart Internationale Begegnungen / Schule & Verein. Mit Spannung erwartet wurde bei den mehr als 80 wahlberechtigten Anwesenden aber auch die Äußerung von Bürgermeister und Mitglied Wolfgang Jungnitsch. So hatte Manfred Ehmig in seinem Bericht als Vorsitzendem im Berichtsheft seinen Bedenken Raum gegeben. Zum einen betreffen sie die Lage des derzeitigen Vereinsheims am Übacher Markt. Das könnte verkauft werden, ein Umzug wäre unter Umständen nötig und voraussichtlich hinsichtlich Miete und Betriebskosten nicht finanzierbar. Die zweite Baustelle machte Ehmig im „Ü-Bad“ aus, dessen defizitärer Betrieb zur Suche nach einem Betreiber führt, aber auch so weit gehen könnte, dass das Bad geschlossen wird. Wolfgang Jungnitsch, selbst dem Verein sehr eng verbunden und früher auch Vorsitzender, betonte, dass er sich für die Belange der VfR-Schwimmer einsetzen werde. „Der Verein wird nicht auf der Straße stehen“, sagte Jungnitsch zur Situation um das Vereinsheim. Zwar stehe fest, dass derzeit alle Vereine aus dem Stadtgebiet „am Limit“ seien, „doch ist es wichtig, dass man die Vereine fördert und die Leistungen anerkennt“, so der Erste Bürger. Hinsichtlich des „Ü-Bades“ teilte er alle Bedenken. Dennoch machte er auch unmissverständlich klar, dass das aktuelle Defizit statt eine Million Euro nur 550000 Euro betrage. „Wir sind nicht in einer Situation, in der wir das Geld irgendwo herkriegen müssen“, so Jungnitsch weiter, „ich werde mit aller Macht dafür kämpfen, dass dieses Bad erhalten bleibt“. Er appellierte, nicht von einer Schließung des Bades zu sprechen, sondern aktiv Ideen zu entwickeln und kreativ zu sein, „damit dieses Bad nicht den Bach runtergeht“. Gleichzeitig lobte Jungnitsch den professionell geführten, erfolgreichen Verein, der mit einem hervorragenden Vorstand ausgezeichnete Arbeit mache. Vorsitzender Manfred Ehmig freute sich über die offenen Worte und das Signal in Richtung VfR-Schwimmer. Auch darum sei das Motto des Jahres „VfR-Schwimmabteilung – Immer eine gute Wahl!“ wichtig. Er sah „seine“ Abteilung gut aufgestellt: mit einem ausgezeichneten Ausbildungskonzept, innovativen Trainingsideen, „flankiert von geselligen Einzelmaßnahmen“. „Wir alle können stolz sein auf unsere erfolgreiche Schwimmabteilung“, schloss er.

Natürlich standen nach erfolgter einstimmiger Entlastung des Vorstandes und einstimmiger Verabschiedung des in Teilen neu gestalteten Vereinshaushaltes, auch die Neuwahlen der Kassenprüfer an. In diesem Jahr wurden mit Hildegard Junker, Annelie Ueberdick, Corinna Nießen, Guido Breuer, XXX und XXX gleich sechs neue Prüfer gefunden.
 
Der neue Vorstand der Schwimmabteilung des VfR Übach-Palenberg 
 
BU: Der neue Vorstand der Schwimmabteilung des VfR Übach-Palenberg mit Jens Ueberdick, Manfred „Fredl“ Rothärmel, Bernd Schmölders, Jessica Cohnen, Jens Böven, Herbert Lataster, Tim Böven, Heike Böven, Marianne Quack, Ralf Kühn und dem Vorsitzenden Manfred Ehmig (v.l.).